AMATEUR TEENS

AMATEUR TEENS

FILMVORFÜHRUNGEN

MO, 19.09., 14:00 Uhr
Kino des Deutschen Filmmuseums
Auswahl der Sprachversion über Kopfhörer – Original oder deutsche Version
Im Anschluss Filmgespräch mit dem Regisseur Niklaus Hilber und dem Produzenten Valentin Greutert

DI, 20.09., 11:30 Uhr
CineStar Metropolis
Einsprache der deutschen Übersetzung im Saal
Im Anschluss Filmgespräch mit dem Regisseur Niklaus Hilber und dem Produzenten Valentin Greutert

Karten können während des Festivals am Tag der Vorstellung nur an den jeweiligen Kassen Countern erstanden werden. Kartenbuchungen für Folgetage sind – mit Ausnahme der Caligari FilmBühne – telefonisch unter 069 961 220 678 möglich.

CH 2015, Regie: Niklaus Hilber, 92 Min., Spielfilm, OmeU
freigegeben ab 12, empfohlen ab 14

Angeberische Großmäuler, schüchterne Sensibelchen, Bullies und Gemobbte gibt es in jedem Schulfilm. In AMATEUR TEENS hat sich der Kampf um Anerkennung jedoch auf das Internet ausgeweitet: Der Alltag der 14-Jährigen ist bestimmt von Selbstdarstellung in Social-Networks, von Lästereien auf WhatsApp, Chatroom-Flirts, Dates mit Fremden und irritierender Pornografie. Wer cool ist und wer nicht, entscheidet die Anzahl der Facebook-Freunde und Sexualpartner/innen. Zerrieben zwischen Sein und Schein, eigenen Bedürfnissen und Gruppenzwang, steuern die Jugendlichen auf eine Tragödie zu. Das Coming-of-Age-Drama verurteilt seine jungen Helden/innen aber nicht: The kids are alright…das Problem ist die Gesellschaft. (MK)

Gewinner »Bester Film«, Zurich Film Award 2016

»Ein ironisches Portrait über die Lieben und Leiden moderner Teenager, so unbequem und doch herzlich wie die Pubertät selbst.«
Leif Horns, 21 Jahre, Beckmann´s Schulzeitung

Filmkritik von Leif Horns, Beckmann’s Schulzeitung

TRAILER

REGIE

Niklaus Hilber

Niklaus Hilber wurde 1970 in der Schweiz geboren. Er studierte Regie und Drehbuch in New York und Los Angeles. Seit 1998 ist er als Autor und Regisseur tätig.

Filmografie
2015 Amateur Teens / 2014 Ziellos / 2006 Cannabis / 2003 Chaos and Cadavers

DAS LETZTE HALBE JAHR / THE LAST SIX MONTHS

DAS LETZTE HALBE JAHR

FILMVORFÜHRUNGEN

MI, 21.09., 11:00 Uhr
CineStar Metropolis
Einsprache der deutschen Übersetzung im Saal
Im Anschluss Filmgespräch mit der Regisseurin Anna Wahle, der Protagonistin Laura Brüchle und dem Redakteur Christian Cloos

FR, 23.09., 12:00 Uhr
Kino im Hafen 2
Filme in deutscher Sprache
Im Anschluss Filmgespräch mit der Produzentin Meike Martens

Karten können während des Festivals am Tag der Vorstellung nur an den jeweiligen Kassen Countern erstanden werden. Kartenbuchungen für Folgetage sind – mit Ausnahme der Caligari FilmBühne – telefonisch unter 069 961 220 678 möglich.

D 2016, Regie: Anna Wahle, 80 Min., Dokumentarfilm, dt. OF, freigegeben ab 12, empfohlen ab 13

Der Dokumentarfilm begleitet sechs Zehntklässler kurz vor dem Abschluss: Das Leben kreist um Schule, Freundschaft und Liebe. Die Suche nach Individualität und Gruppenzugehörigkeit birgt Konflikte, verwirrte Gefühle, Glück und Enttäuschungen. Anna Wahle dringt tief, aber behutsam in die Lebenswelt der Jugendlichen vor, beobachtet sie voller Respekt, Empathie und niemals aus der überlegen-distanzierten Perspektive des Erwachsenen. Auch den Voice-over-Kommentar überlässt sie ihren Protagonist/innen, die den Zuschauer/innen wie einem Tagebuch ihre intimen Gedanken, Wünsche und Sorgen anvertrauen. Nicht nur für ein junges Publikum: Auch jenseits der Adoleszenz erkennt man sich wieder und erinnert an das Leben mit 15. (MK)

 »Schule, Freunde, Familie: Viel zu viel Drama! DAS LETZTE HALBE JAHR beschäftigt sich mit Dingen, die jeder von uns kennt und zeigt, was uns Teenager bewegt und welche Probleme wir haben.«
Nicoleta, 9. Klasse der Schillerschule Offenbach

Filmkritik von Luana Napolitano, 9.Klasse, Schillerschule Offenbach

REGIE

Anna wahle

Schon während der Schulzeit hat Anna Wahle im Kölner Filmhaus erste Filmversuche unternommen. Anschließend studierte sie Filmregie in Köln, Lausanne und Zürich. Wahle lehrt als Hochschul-Dozentin und leitet Filmworkshops für Jugendliche.

Filmografie
2016 Das letzte halbe Jahr / 2014 Nora in New York / 2012 Wir! / 2010 Zeche is nich Episode: Die Anden des Ruhrgebiets / 2009 Herr Rücker / 2008 Playgirl / 2007 Mit Pferden kann man nicht ins Kino gehen

 

PRODUZENTIN

Meike Martens

Meike Martens, geboren 1974, ist Produzentin und Geschäftsführerin der Blinker Filmproduktion in Köln (www.blinkerfilm.de). Als Mentorin ist Meike in der Projektentwicklung u.a. für die Berlinale tätig, zudem in Auswahlgremien und Jurys wie dem Deutschen Kurzfilmpreis.

 

 

PROTAGONISTIN

Laura Brüchle

Laura Brüchle ist eine der Protagonist/innen im Film DAS LETZTE HALBE JAHR – für sie war es die erste Erfahrung bei einem Filmdreh. Die Dreharbeiten empfand sie als eine echte Herausforderung, war aber zugleich begeistert von dieser Möglichkeit,  neue Erfahrungen sammeln zu können. Laura schloss dieses Jahr ihre Fachhochschulreife im Fachgebiet Sozialwesen ab und beginnt im Oktober ein Studium der Sozialen Arbeit.

 

EL SOÑADOR / DER TRÄUMER

El SOÑADOR / DER TRÄUMER

FILMVORFÜHRUNGEN

DI, 20.09., 14:00 Uhr
Kino des Deutschen Filmmuseums
Auswahl der Sprachversion über Kopfhörer – Original oder deutsche Übersetzung
Im Anschluss Filmgespräch mit der Co-Produzentin Pascaline Saillant

MI, 21.09., 9:00 Uhr
CineStar Metropolis
Einsprache der deutschen Übersetzung im Saal
Im Anschluss Filmgespräch mit der Co-Produzentin Pascaline Saillant

Karten können während des Festivals am Tag der Vorstellung nur an den jeweiligen Kassen Countern erstanden werden. Kartenbuchungen für Folgetage sind – mit Ausnahme der Caligari FilmBühne – telefonisch unter 069 961 220 678 möglich.

acrobat-dc-no-shadow-48x48Zu diesem Film bieten wir pädagogisches Begleitmaterial an.

PER/F 2016, Regie: Adrián Saba, 80 Min., Spielfilm, OmeU
freigegeben ab 12, empfohlen ab 14

Sebastián ist ein melancholischer Träumer, der sich lieber in Phantasiewelten flüchtet als sich mit der realen Welt zu befassen. Seine Träumereien bilden den Ausgleich zu seinem bedrückendem Dasein als Schlossknacker einer Einbrecherbande. Als er sich in die Schwester des Anführers verliebt, kommt es zu einem folgenschweren Konflikt.  Als dieser eskaliert, gerät Sebastián in ernsthafte Schwierigkeiten, vor denen er nicht einfach davonlaufen kann. Seine Parallelwelt bietet im keinen Schutz mehr. Er muss sich der Realität stellen. Die experimentelle Ästhetik und Erzählstruktur entführt uns in ein  gelungenes Spiel mit  Realität und Wirklichkeit – ganz nah am Protagonisten. (LH)

Nominiert »Gläserner Bär«, Generation 14plus Berlinale 2016

 »El Soñador schafft es, allein durch seine Bilder eine spannende Geschichte zu erzählen. Immer wieder wechseln wir als Zuschauer zwischen der Traumwelt, der Realität und der Wirklichkeit als Zuschauer eines Kinofilms.«
Mario, 9. Klasse der Schillerschule Offenbach

Filmkritik von Leo Behse, 9. Klasse, Schillerschule Offenbach

TRAILER

REGIE

Adrián Saba

Nach seinem Studium gründete Adrián Saba 2011 die Firma Flamingo Films, um seine eigenen Film zu produzieren. Sein Abschlussfilm THE RIVER gewann mehrere Preise unter anderem den Best Director Award bei peruanischen Filmfestival FilmoCorto, Peru.

Filmografie
2016 El Soñador / 2012 El Limpiador / 2010 El Río

CO-PRODUZENTIN

Pascaline Saillant

Pascaline Saillant studierte Filmwissenschaften an der Universität Lyon, während sie nebenbei als Filmvorführer in einem Arthouse-Kino arbeitete. Nach vielfältigen Erfahrungen als freiberuflicher Produktionsassistent in Frankreich und in Großbritannien gründete sie 2007 die unabhängige Produktionsfirma 25 Films – angetrieben von dem Wunsch, neue Talente zu entdecken und zu unterstützen. Sie war Co-Produzentin von Adrian Sabas zweitem Spielfilm THE DREAMER, der 2016 auf der Berlinale lief. Seit kurzem arbeitet sie bei Insolence Production, wo sie verschiedene Projekte entwickelt, darunter die Komödie KILLER IN LAW von Francois Garcia Fiore.

 

SPARROWS / SPATZEN

SPARROWS / SPATZEN

FILMVORFÜHRUNGEN

DO, 22.09., 16:00 Uhr
Kino des Deutschen Filmmuseums
Auswahl der Sprachversion über Kopfhörer – Original oder deutsche Übersetzung
Im Anschluss Filmgespräch mit der Schauspielerin Rakel Björk Björnsdóttir

FR, 23.09., 11:00 Uhr
CineStar Metropolis
Einsprache der deutschen Übersetzung im Saal
Im Anschluss Filmgespräch mit der Schauspielerin Rakel Björk Björnsdóttir

Karten können während des Festivals am Tag der Vorstellung nur an den jeweiligen Kassen Countern erstanden werden. Kartenbuchungen für Folgetage sind – mit Ausnahme der Caligari FilmBühne – telefonisch unter 069 961 220 678 möglich.

acrobat-dc-no-shadow-48x48Zu diesem Film bieten wir pädagogisches Begleitmaterial an.

ISL/DK/KRO 2015, Regie: Rúnar Rúnarsson, 99 Min., Spielfilm, OmeU
freigegeben ab 12, empfohlen ab 14

In die unwirtliche Einöde Islands und die Obhut seines alkoholkranken Vaters verbannt, sucht der 16-jährige Ari nach Zuneigung, Sinn und Identität. Obgleich die Coming-of-Age-Geschichte mit den genretypischen Initiationsmomenten einhergeht – erste Liebe, erster Drogenkonsum, erster Sex –, erlebt Ari den Weg vom unschuldigen Chorknaben zum jungen Mann nicht als beglückende oder befreiende Erfahrung. Rúnar Rúnnarson erzählt die emotionale Tour de Force seines sensiblen Protagonisten unkonventionell langsam, lakonisch und wortkarg. Sprechen lässt er vor allem die Filmbilder, die Gesichter, Blicke, Räume, Landschaften und Atmosphären. Sie formen Sinn- und Seelenbilder, die Aris stille Klage über den Verlust von Kindheit, Geborgenheit, Unschuld und Vertrauen visuelle Resonanz bieten. (MK)

Gewinner »Silver Hugo«,  Chicago International Film Festival 2015

TRAILER

REGIE

Rúnar Rúnarsson

Rúnar Rúnarsson studierte an der Den Danske Filmskole in Kopenhagen. Sein erster Spielfilm VOLCANO gewann den isländischen Filmpreis EDDA, und zwar gleich in mehreren Kategorien. Bei einigen seiner Filme hat Rúnarsson nicht nur Regie geführt, sondern auch das Drehbuch verfasst.

Filmografie
2015 Sparrows / 2011 Eldfjall / 2009 Anna / 2008 Smáfuglar / 2004 Síðasti bærinn / 2002 Leitin að Rajeev / 2000 Rætur / 2000 Oiko Logos / 1995 Klosettmenning

SCHAUSPIELERIN

Rakel Björk Björnsdottir

Rakel Björk Björnsdóttir, geboren 1995 in Reykjavik, Iceland, sammelte schon viele Erfahrungen als Schauspielerin und Sängerin. Rakel war an zahlreichen Produktionen auf der Bühne beteiligt, performte unter andererm im Street Theatre of Reykjavik, spielte in Spielfilmen und Kurzfilmen, TV Werbungen und in Musikvideos mit.  Bekannt wurde sie durch ihre Rollen in den Spielfilmen FEROX (2013) und SPARROWS (2015). Rakel hat einen Abschluss in Complete Vocal Technique von dem Complete Vocal Institute in Kopenhagen und veröffentlichte die Single „What if“. Zurzeit absolviert sie ihren BA in Schauspiel an der Iceland Academy of the Arts.

Filmography
2015 Sparrows / 2015 Frelsi / 2013 Ferox

EXTRAORDINARY TALES / AUSSERGEWÖHNLICHE GESCHICHTEN

EXTRAORDINARY TALES / AUSSERGEWÖHNLICHE GESCHICHTEN

FILMVORFÜHRUNGEN

MI, 21.09., 11:00 Uhr
Kino des Deutschen Filmmuseums
Auswahl der Sprachversion über Kopfhörer – Original oder deutsche Übersetzung

MO, 19.09., 9:00 Uhr
CineStar Metropolis
Einsprache der deutschen Übersetzung im Saal

Karten können während des Festivals am Tag der Vorstellung nur an den jeweiligen Kassen Countern erstanden werden. Kartenbuchungen für Folgetage sind – mit Ausnahme der Caligari FilmBühne – telefonisch unter 069 961 220 678 möglich.

acrobat-dc-no-shadow-48x48Zu diesem Film bieten wir pädagogisches Begleitmaterial an.

USA 2015, Regie: Raúl García, 73 Min., Animationsfilm, engl. OF
freigegeben ab 12, empfohlen ab 13

EXTRAORDINARY TALES versammelt fünf Animationsfilme, die auf bekannten  Kurzgeschichten von Edgar Allen Poe basieren. Gerahmt  werden die Episoden durch ein Zwiegespräch zwischen dem Tod und einem Raben (Poes Reinkarnation), das um wiederkehrende Themen der Gothic Literature kreist: Liebe, Tod, Wahn, Okkultismus. Poes komplexe, fantastisch-düstere Sprachbilder übersetzt Raúl García in jedem Segment mit anderem Animationsstil und individueller Ästhetik – von schwarzweißem Graphic-Novel-Look über 50er-Jahre Comic-Hefte, finstere Computerspielgrafiken bis zur bunten Aquarellmalerei. Eine bildgewaltige, atmosphärische Hommage an Poe als auch auf die mitwirkenden oder inspirierenden Ikonen des Horrorfilms und der Malerei- und Animationskunst. (MK)

Gewinner »Audience Award for Best Animated Movie«, ANIMA Brüssel

»Fünf Werke aus dem Œuvre des Genies (Edgar Allen Poe) werden in spannenden Animations-Stilen neu interpretiert.«
Leif Horns, 21, Beckmann´s Schulzeitung

Filmkritik von Leif Horns, Beckmann’s Schulzeitung

TRAILER

REGIE

Raúl García

Raúl García arbeitete als Animationspezialist für die Disney Studios. An Hits wie ALADDIN (USA 1992, R: John Musker, Ron Clements), DER KÖNIG DER LÖWEN (USA 1994, R: Roger Allers, Rob Minkoff) und POCAHONTAS (USA 1995, R: Mike Gabriel, Eric Goldberg) war er beteiligt.

Filmografie
2015 Extraordinary Tales / 2012 The Fall of the House Usher / 2008 The Missing Lynx / 2005 The Tell-Tale Heart / 1984 Animarathon

À PEINE J’OUVRE LES YEUX / KAUM ÖFFNE ICH DIE AUGEN

À PEINE J’OUVRE LES YEUX / KAUM ÖFFNE ICH DIE AUGEN

FILMVORFÜHRUNGEN

MO, 19.09., 16:00 Uhr
Kino des Deutschen Filmmuseums
Auswahl der Sprachversion über Kopfhörer – Original oder deutsche Übersetzung

DI, 20.09., 11:00 Uhr
CineStar Metropolis
Einsprache der deutschen Übersetzung im Saal

Karten können während des Festivals am Tag der Vorstellung nur an den jeweiligen Kassen Countern erstanden werden. Kartenbuchungen für Folgetage sind – mit Ausnahme der Caligari FilmBühne – telefonisch unter 069 961 220 678 möglich.

acrobat-dc-no-shadow-48x48Zu diesem Film bieten wir pädagogisches Begleitmaterial an.

 

F/B/VAE/TUN 2015, Regie: Leyla Bouzid, 102 Min., Spielfilm, OmdtU
freigegeben ab 12, empfohlen ab 14

Tunis 2010, kurz vor dem »Arabischen Frühling« : Farah ist 18 und hat gerade das Abitur abgeschlossen. Sie soll Ärztin werden – jedenfalls will das ihre Familie. Doch Farah hat ihre eigenen Vorstellungen: Sie singt in einer Rockband, schreibt politische Songtexte und: Sie liebt Borhène, den Gitarristen. Farahs Mutter Hayet toleriert das Leben der Tochter in weiten Teilen, doch Farah gerät in Konflikt mit Regierung und Geheimpolizei. Dann verschwindet Farah – und ihre Mutter begibt sich auf eine verzweifelte Suche. Leyla Bouzid fängt in ihrer leidenschaftlichen Coming-of-Age-Geschichte die Atmosphäre in der tunesischen Gesellschaft vor der Revolution ein. (SW)

Gewinner Publikumspreis, 72. Internationale Filmsfestspiele von Venedig 2015

TRAILER

REGIE

Leyla Bouzid

Leyla Bouzid begeistert sich seit ihrer frühsten Kindheit für Bilder und Geschichten. Sie studierte an Frankreichs renommierter Filmhochschule La Fémis. Ihre Filme fanden stets großen Zuspruch und wurden bereits mehrfach ausgezeichnet. À PEINE J’OUVRE LES YEUX ist Bouzids Spielfilmdebüt.

Filmografie
2015 À peine j’ouvre les yeux / 2013 Zakaria / 2013 Gamine / 2012 Soubresauts

SAIRAT / WILD

SAIRAT / WILD

FILMVORFÜHRUNGEN

DO, 22.09., 11:00 Uhr
CineStar Metropolis
Einsprache der deutschen Übersetzung im Saal
Im Anschluss Filmgespräch mit dem Regisseur Nagraj Manjule

FR, 23.09., 19:30 Uhr
Kino des Deutschen Filmmuseums
Auswahl der Sprachversion über Kopfhörer – Original oder deutsche Übersetzung
Im Anschluss Filmgespräch mit dem Regisseur Nagraj Manjule

Karten können während des Festivals am Tag der Vorstellung nur an den jeweiligen Kassen Countern erstanden werden. Kartenbuchungen für Folgetage sind – mit Ausnahme der Caligari FilmBühne – telefonisch unter 069 961 220 678 möglich.

IND 2016, Regie: Nagraj Manjule, 170 Min., Spielfilm, OmeU
freigegeben ab 12, empfohlen ab 14

Parsha, ein armer Fischersohn, liebt die reiche Aachie. Als die geächtete Beziehung auffliegt, werden sie von ihren Familien bedroht. Eine rasante Flucht treibt sie in die Slums der Großstadt, wo ihre Liebe auf die Probe gestellt wird. Das junge Paar meistert die Krise, baut sich eine Existenz auf, bekommt ein Kind – doch dann wird es von der Vergangenheit eingeholt. Was als unbeschwertes und romantisches Musical im Bollywood-Stil beginnt, offenbart sich als sozial-realistisches Drama, das kritisch auf die indische Gesellschaft und ihr Kastensystem schaut: auf Ungleichheit, Elend, Gewalt und Verzweiflung. SAIRAT schärft den Blick für die Wirklichkeit – die das kitschig-bunte Bollywood-Kino zu verschleiern sucht. (MK)

Nominiert »Gläserner Bär«, Generation 14plus Berlinale 2016

TRAILER

REGIE

Nagraj Manjule

Nagraj Manjule hat am “New Arts, Commerce and Science College” in Ahmednagar im indischen Bundesstaat Maharashtra studiert. Er ist nicht nur Regisseur, sondern schreibt auch Gedichte und Prosa.

Filmografie
2016 Sairat / 2014 Fandry / 2010 Pistulya

PRODUZENTIN

Gargi Kulkarni hat einen Master in Kommunikationswissenschaften und sammelte als Autorin, Regisseurin und Produzentin bereits vielfältige Erfahrungen in unterschiedlichen Bereichen der Filmarbeit. Mit ihrem ersten Kurzfilm VANSH gewann sie als Autorin und Regisseurin mehrere Awards in Indien. Sie schrieb das Drehbuch und führte Regie bei dem Kurzfilm BHUTACHA MAAL. Als Kamerafrau wirkte sie am preisgekrönten Kurzfilm PISTULYA mit, als Regieassistentin war sie für den Spielfilm FANDRY tätig – beide Filme erhielten den National Award in Indien. Für den Fernsehsender „Zee Marathi“ arbeitete sie drei Jahre lang als Werbefilmerin.

 

BABYLON

BABYLON

FILMVORFÜHRUNG

DO, 22.09., 18:00 Uhr
CINEMA
Original mit englischen Untertiteln

Die Filmvorführung ist ein Angebot für die Tagungsgäste von Film, Flucht und Interkultur. Gäste die nicht an der Tagung teilnehmen, können am Abend der Vorstellung nur an der Kasse im CINEMA Karten erwerben (ab halbe Stunde vor Vorstellungsbeginn).

TUN 2012, Regie: Youssef Chebbi, Ismaël, Ala Eddine Slim, 119 Min., Dokumentarfilm, OF, freigegeben ab 12, empfohlen ab 13

Im Frühjahr 2012 flüchten mehr als eine Million Menschen aus Libyen vor der anhaltenden Gewalt ins benachbarte Tunesien. Aus der teilnehmenden Beobachtung dreier Filmemacher in einem Flüchtlingslager nahe des Grenzübergangs Ras Jdir ist das Bild eines modernen Babels entstanden: Menschen verschiedener Nationalitäten, Mitarbeiter/innen internationaler Hilfsorganisationen und Pressevertreter/innenauf engsten Raum. Konsequenterweise ist der Film nicht untertitelt und auch sonst steckt hinter jeder beiläufig erscheinenden, manchmal auch spröden Aufnahme und ihrer Montage eine ästhetische Entscheidung, die zugleich auch eine politische ist. So führt uns der Dokumentarfilm nicht in ein privates Zelt. Der letzte Rest Privatsphäre, der den dort wohnenden Menschen verbleibt, wird gewahrt. (CK)

Gewinner »Bester Film«, Festival Internationale de Cinéma de Marseille (FID) 2012

TRAILER

REGIE

Ismaël

Ala Eddine

Youssef Chebbi

REGIE
Ismaël
ist ein tunesischer Filmemacher, Künstler und Autor. Seine Arbeiten sind politisch und gesellschaftskritisch. Seine Werke wurden bereits in renommierten Museen wie etwadem Museum Of Modern Art in New York ausgestellt. Youssef Chebbi studiert Drehbuchschreiben an der University of Nanterre. Als Regieassistent war er bei verschiedenen tunesischen und französischen Filmen tätig und veröffentlichte 2010 seinen ersten Kurzfilm VERSE LE NORD (F/T 2010). Ala Eddine Slim hat seit 2006 über zehn Filme realisiert. Er ist Mitgründer des „Independent Collective of Action for Cinema“ und Gründungsmitglied sowie Generalsekretär der Tunisian Association of Action for Cinema.

Filmografie (gemeinsam)
2012 Babylon

DIE BRÜCKE / THE BRIDGE

DIE BRÜCKE

FILMVORFÜHRUNGEN

DO, 22.09., 10:00 Uhr
CineStar Metropolis
Einsprache der deutschen Übersetzung im Saal

FR, 23.09., 11:00 Uhr
Kino des Deutschen Filmmuseums
Auswahl der Sprachversion über Kopfhörer – Original oder deutsche Übersetzung

Karten können während des Festivals am Tag der Vorstellung nur an den jeweiligen Kassen Countern erstanden werden. Kartenbuchungen für Folgetage sind – mit Ausnahme der Caligari FilmBühne – telefonisch unter 069 961 220 678 möglich.

D 1959, Regie: Bernhard Wicki, 105 Min., Spielfilm, dt. OF
FSK 12, empfohlen ab 13

Ein Stück deutsche Kinogeschichte: der (Anti-)Kriegsfilm aus dem Jahre 1959 – frei  nach dem gleichnamigen autobiografischen Roman von Gregor Dorfmeister.  April 1945, die letzten Kriegstage: In einer Kleinstadt im Bayerischen Wald stehen sieben 16-jährige Jungen, jeder mit einem sehr unterschiedlichen sozialen Hintergrund, kurz vor der Einberufung zur Wehrmacht. Krieg ist für sie – so will es die nationalsozialistische Erziehung – nicht nur eine männliche Pflicht, sondern ebenso eine Ehre, das Vaterland  zu verteidigen. Die Jungen werden abkommandiert, eine – strategisch unwichtige – Brücke vor den anrückenden Amerikanern zu verteidigen. (SW)

»Der Antikriegsfilm DIE BRÜCKE schafft es uns den Schrecken des Krieges realistischer, authentischer und brutaler näher zubringen wie kein Film vor oder nach ihm. Außerdem zeigt der Film die Sinnlosigkeit und Grausamkeit des Krieges, ist ein unbeschreibliches Meisterwerk und gehört zu den Filmen, die man unbedingt gesehen haben muss.«
Sead Hadzimusovic, Helene Lange-Schule, Frankfurt Höchst

TRAILER

REGIE

Bernhard Wicki

Nach dem Abitur besuchte Bernhard Wicki die Schauspielschule des Staatlichen Schauspielhauses in Berlin. 1939 wurde er für mehrere Monate im Konzentrationslager Sachsenhausen inhaftiert. Nach seiner Entlassung besuchte er das Max-Reinhardt-Seminar in Wien und arbeitete als Schauspieler. Mit dem Antikriegsfilm DIE BRÜCKE gelang Wicki der internationale Durchbruch als Regisseur.

Filmografie (Auswahl)
1989 Das Spinnennetz / 1984 Die Grünstein-Variante / 1977 Die Eroberung der Zitadelle / 1964 Der Besuch / 1961 Das Wunder des Malchias / 1959 Die Brücke / 1958 Warum sind sie gegen uns?

BRAZIL

BRAZIL 

FILMVORFÜHRUNG

MI, 21.09., 18:30 Uhr
Kino des Deutschen Filmmuseums
Original mit englischen Untertiteln

Karten können während des Festivals am Tag der Vorstellung nur an den jeweiligen Kassen Countern erstanden werden. Kartenbuchungen für Folgetage sind – mit Ausnahme der Caligari FilmBühne – telefonisch unter 069 961 220 678 möglich.

GB 1985, Regie: Terry Gilliam, 142 Min., Spielfilm, OmeU
FSK 12, empfohlen ab 12

In einem auf lückenlose Überwachung angelegten, durchstrukturierten und bürokratisierten Staat versucht die Regierung alles, um Terroristen ausfindig zu machen. Durch einen Fehler im Archiv der Abteilung für Informationswiederbeschaffung des allmächtigen »Informationsministeriums« (Ministry of Information – M.O.I.) kommt es zu einer folgenschweren Verwechslung. Sam Lowry – bis dahin ein unauffälliger Durchschnittsbürger – muss aufklären, wie der Nachname eines Terroristen Tuttle mit dem Namen eines unschuldigen Normalbürgers Buttle durcheinander gebracht werden konnte. BRAZIL entwirft eine Dystopie, die uns gut 30 Jahre nach der Premiere des Films erschreckend nah ist. (SW)

Nominiert Oscar®, Academy Awards 1986

TRAILER

REGIE

Terry Gilliam studierte Politikwissenschaft am Occidental College in Los Angeles. Er arbeitete zunächst als Zeichner für das Satiremagazin „Help!“, bevor er mit britischen Komikern den „Monty Python’s Flying Circus“ gründete. Dort war er als Regisseur, Autor, Schauspieler und Animator tätig. Sein Regiedebüt gab Gilliam 1977 mit JABBERWOCKY. Sein Film BRAZIL wurde zu einem echten Kultfilm.

Filmografie (Auswahl)
2013 The Zero Theorem / 2009 The Imaginarium of Doctor Parnassus / 2005 Tideland / 1998 Fear and Loathing in Las Vegas / 1991 The Fisher King / 1985 Brazil / The Crimson Permanent Assurance /
1977 Jabberwocky / 1975 Monty Python and the Holy Grail / 1974 The Miracle of Flight / 1968 Storytime