EL SOÑADOR / DER TRÄUMER – Leo Behse

EL SOÑADOR / DER TRÄUMER

Filmkritik von Leo Behse, 9. Klasse, Schillerschule Offenbach

Ein Drama mit spannender, jedoch vorhersehbarer Handlung. Der Film ist ein Experiment um zu sehen, wie viel man versteht und wie viel ein Bild aussagen kann. Chaplin, ein Junge aus Peru, hat kein leichtes Leben. Er wohnt alleine in seiner Wohnung und hat mit vielen Kriminellen zu tun. Als er jedoch ein Mädchen kennenlernt, bekommt er viele Probleme, aus denen er nur schwer wieder herauskommt. Der Film hat eine Handlung, die man schon aus vielen anderen Filmen kennt, jedoch erzählt er sie auf eine ganz andere Weise.  Der Film erzählt die Geschichte mit manchmal leicht nervigen, wackeligen Szenen, die an vielen Stellen total gut eingesetzt wurden, doch es gibt auch manche Stellen bei der die wackelige Kamera nur noch nervt. Trotz alledem erzählt der Film mehr mit Bildern und Geräuschen, als mit Dialogen. Der Film erklärt uns viel durch bestimmte Bilder und Metaphern: z.B. zeigt er uns die Wüste, die endlos und schwer zu durchlaufen ist. Das spiegelt sich dann in der Geschichte wieder. Es geht um einen Jungen, der viele Probleme hat und versucht davor wegzurennen, doch er bemerkt schnell, dass das nicht so einfach ist. Als er ein Mädchen kennen lernt, bekommt er noch mehr Probleme und ihm wird klar, dass er verschwinden muss. Ein dramatischer und experimenteller Film, der eine große Wendung am Ende wagt und somit das Publikum  packen kann.