ZUKUNFTSWERKSTATT 2016

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Info
Die rasant gestiegene Zahl an Geflüchteten in den vergangenen beiden Jahren brachte bundesweit zahlreiche Hilfs- und Integrationsangebote hervor. Kurzfristig konzipierten auch die deutschen Filminstitutionen, viele Filmemacher/innen und Filmvermittler/innen vielfältige Projekte. Zu Recht: Als niedrigschwelliges visuelles Medium kann Film Menschen zusammenzubringen, sei es bei der Produktion oder im Kinosaal. Zudem wächst von Seiten der Kultur- und Bildungspolitik stetig der Anspruch an die Vertreter von Kulturinstitutionen, an der gesellschaftlichen Herausforderung von Integration mitzuarbeiten.

Die Tagung Film, Flucht und Interkultur lädt die in der Filmvermittlung Aktiven nun dazu ein, gemeinsam inne zu halten, und einen selbstkritischen Blick zurückzuwerfen.

Eine Kooperation des Deutschen Filminstituts und der Bundeszentrale für politische Bildung in Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut. Die Veranstaltung findet im Rahmen des 39. LUCAS – Internationales Festival für junge Filmfans statt.

Kontakt:
Friederike Christoph
Tel. 069 961 220 317
zukunftswerkstatt@lucasfilmfestival.de

Anmeldung

Anmeldeschluss
12. September 2016

Tagung und Zukunftswerkstatt zum Thema „Film, Flucht und Interkultur“
Frankfurt am Main, 21.–23.09.2016

Die Konferenzsprachen sind Deutsch und Englisch

Wann?
21. bis 23. September 2016
Beginn: Mittwoch, 21.09. um 16.00 Uhr
Ende: Freitag, 23.09. um 21.00 Uhr

Wo?
Frankfurt am Main: Deutsches Filmmuseum, Frankfurter Kunstverein, CINEMA am Roßmarkt, Kaisersaal im Römer

Akkreditierung Pressevertreter

Akkreditierungen sind in diesem Jahr nicht mehr möglich.

Programm
Programm (PDF)

Mittwoch, 21.09.2016

bis 15.00 Anreise und Anmeldung im Deutschen Filmmuseum
16.00 Eröffnung im Kino des Deutschen Filmmuseums
Einführung ins Thema der Tagung und das Prozedere der Zukunftswerkstatt: Katrin Willmann (bpb, Berlin) und Christine Kopf (DIF, Frankfurt a.M.)
16.30 Videobotschaft von Produzent Bahman Ghobadi
Filmvorführung:
LIFE ON THE BORDER (IRQ/SYR 2015, Regie: Mahmod Ahmad,  Ronahi Ezaddin, Sami Hossein, Delovan Kekha, Hazem Khodeideh, Diar Omar, Zohour Saeid, Basmeh Soleiman, 73 Min.)
Im Anschluss: Jung-Regisseur/innen Basmeh Soleiman und Sami Hossein sowie Regie-Mentor Shaho Nemati im Gespräch mit Dr. Vanessa Aab (DIF, Frankfurt a.M.)
20.00 Empfang im Kaisersaal im Römer (auf Einladung)
Begrüßung durch den Magistrat der Stadt Frankfurt am Main, Dr. Caroline Hornstein Tomić (bpb, Bonn) und Christine Kopf (DIF, Frankfurt a.M.)

Donnerstag, 22.09.2016

9.00 Ankunft am Tagungsort Frankfurter Kunstverein
9.30 Eröffnungsvortrag von Dr. Mark Terkessidis (Autor und Migrationsforscher, Berlin/Köln):
„International, offen, kreativ, zugänglich…
Über falsche Selbstverständlichkeiten und die Notwendigkeit für ein Programm Interkultur“
10.45 Kaffeepause
11.00 Forum 1: Film als Medium der Begegnung und Bewältigung?
Moderation: Alejandro Bachmann (Österreichisches Filmmuseum, Wien)

  • Hannah Marquardt (Projektleiterin, Berlin): „Ankommen in Deutschland“ (Langzeitprojekt, geflüchtete Jugendliche drehen Kurzfilme)
  • Katja Hevemeyer (Deutsche Filmakademie, Berlin): „Mix It!“ (Kompaktprojekte, geflüchtete und einheimische Jugendliche drehen Kurzfilme)
  • Luca Jacob Borkowsky, Piranha Arts, Berlin: „…wie im Film!?“
    (Langzeitprojekt, Kurzfilme mit und über geflüchtete Jugendliche)
12.15 Mittagessen
13.30 Vortrag von Saida Abdi (Refugee Trauma and Resilience Center, Children´s Hospital, Boston): „Reisen der Hoffnung – Bilder der Verzweiflung: die Rolle von Medien beim Aufbau von Resilienz bei Kindern und Jugendlichen mit Fluchterfahrung“
14.30 Forum 2: Filmvermittlung für gerade Angekommene
Moderation: Katrin Willmann (bpb, Berlin)

  • Michael Jahn (Vision Kino, Berlin): „Im Kino mit neu zugewanderten Kindern und Jugendlichen“
  • Dr. Martin Ganguly (Berlinale Generation, Berlin): Arbeit mit Geflüchteten beim Schulprojekt der Berlinale
  • Norbert Mehmke (BJF, Frankfurt a.M.) und Veronika Mendler (Goethe-Institut, München): Erfahrungen mit Cinemanya, Filmkoffer für die medienpädagogische Arbeit mit geflüchteten Kindern und Jugendlichen
15.45 Kaffeepause
16.15 Forum 3: Kino gemeinsam denken
Moderation: Christiane Schleindl (Filmhaus, Nürnberg)

  • KINO ASYL, Filmfestival von Geflüchteten, München
    Mareike Schemmerling (JFF – Institut für Medienpädagogik, München) und Imraan Safi (Mitglied des Kuratorenteams)
  • BLICKWECHSEL JETZT, Filmclub für geflüchtete und Frankfurter Jugendliche, Frankfurt am Main
    Friederike Christoph (DIF, Frankfurt a.M.), Sameer Ahmad Kareemi (Projektteilnehmer) und Lu Pahl
  • KINO ZU FLUCHT & URBAN AFRICA, Offenbach
    Alexander Braun (Kulturzentrum HAFEN 2, Offenbach) im Tandem mit einem Projektteilnehmer
18.00 Filmvorführung im CINEMA am Roßmarkt:
BABYLON (TUN 2012, Regie: Youssef Chebbi, ismaël, Ala Eddine Slim, 119 Min.)
Im Anschluss: Regisseur ismaël im Gespräch mit Alejandro Bachmann (Österreichisches Filmmuseum, Wien)

Freitag, 23.09.2016

9.00 Ankunft am Tagungsort Frankfurter Kunstverein
9.30 Vortrag von Irit Neidhardt (mec film, Berlin):
„Zum Bild der arabischen Welt im deutschen Kino“
10.30 Irit Neidhardt (mec film, Berlin) und Fadi Abdelnour (ALFILM – Arabisches Filmfestival, Berlin) im Gespräch mit Christine Kopf (DIF, Frankfurt a.M.)
11.00 Resümee: Tamer El Said (Cimateque – Alternative Film Center, Kairo)
11.30 Zukunftswerkstatt: Fantasiephase
Circles
Gäste u.a. Frank W. Albers (Robert Bosch Stiftung, Stuttgart), Diana El Jeiroudi (DOX BOX, Berlin), Basir Seerat (Afghan Documentary Film Festival, Stockholm)
13.30 Mittagessen
14.30 Ergebnisse der Zukunftswerkstatt
Präsentation im Plenum
16:30
Filmvorführung im CINEMA am Roßmarkt:

LUCAS SPECIAL: Dazwischen – In Between

  • HONEY AND OLD CHEESE
    (M/NL 2016, Regie: Yassine El Idrissi, 25 Min.)
  • MUSSA
    (ISR 2015, Regie: Anat Goren, 59 Min.)
    Im Anschluss an MUSSA: Produzentin Daniela Rachminov Sidi im Gespräch mit Dr. Cathy de Haan (LUCAS – Internationales Festival für junge Filmfans)
Teilnehmer/innen

Dr. phil. Vanessa Aab

Dr. phil. Vanessa Aab ist seit 2016 Mitarbeiterin in der Abteilung Filmbildung und -vermittlung des Deutschen Filminstituts. Seit 2014 engagiert sie sich im Bereich kulturelle Bildung und Filmvermittlung für geflüchtete Kinder und Jugendliche – beispielsweise in der Leitung des Filmclubs „Blickwechsel Jetzt“ am Deutschen Filmmuseum. Nach einem Studium der Szenischen Künste mit den Fächern Film/Medien, Bildende Kunst, Theater und Kulturmanagement in Hildesheim und Paris, promovierte Vanessa Aab in der Medienwissenschaft. Sie gründete 2010 die AAB Filmproduktion und arbeitete im Bereich Werbefilm, Imagefilm und künstlerischer Film als Autorin, Produzentin, Regisseurin und Cutterin in Berlin, Hannover und Kapstadt. Von 2007 bis 2016 war sie künstlerisch-wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Hildesheim am Institut für Medien, Theater & Populäre Kultur.

Saida Abdi

Saida Abdi ist stellvertretende Direktorin des Bereichs Community Relations am Children’s Hospital’s Refugee Trauma and Resilience Center (RTRC) in Boston. Sie hat einen Bachelor in Filmwissenschaft, einen Master in Kommunikationswissenschaft sowie einen Master in Sozialarbeit. Aktuell arbeitet sie an der Boston University an ihrer Dissertation. Seit mehr als 20 Jahren arbeitet Saida Abdi mit geflüchteten sowie immigrierten Jugendlichen und Familien und entwickelt Bildungsprogramme, um die Eingliederung junger Geflüchteter zu unterstützen. Zudem organisiert sie spezielle Schulungen für Lehrer/innen, Erzieher/innen und Mitarbeiter/innen im Sozial-, Gemeinde- und Gesundheitswesen im Umgang mit Geflüchteten. Als Drehbuchautorin und Regisseurin hat sie die Dokumentation HELP OUR CHILDREN über somalische Jugendliche in Kanada gedreht.

Fadi Abdelnour

1978 in Jerusalem geboren, studierte Fadi Abdelnour zunächst Archäologie, Sprachwissenschaften und Kulturwissenschaften an der Birzeit Universität, Ramallah (Palästina), wo er sich sozial und kulturell in der Studentenbewegung engagierte. Von der Kunsthochschule Burg Giebichenstein in Halle graduierte er im Studiengang Kommunikationsdesign und arbeitet seitdem als freiberuflicher Grafiker in Berlin. Kulturell vielseitig interessiert wirkt er in verschiedenen Arbeitsgruppen, Kommissionen und Jurys bei zahlreichen Veranstaltungen mit. 2009 war er Mitbegründer des Arabischen Filmfestivals Berlin – ALFILM, wo er zurzeit als künstlerischer Leiter tätig ist.

Frank Albers

Frank W. Albers wurde in Bremen geboren und studierte in Berlin und Frankfurt/Oder Germanistik, Skandinavistik und Kulturwissenschaften. Während seines Studiums arbeitete als Freier Mitarbeiter in der Sektion Panorama der Berliner Filmfestspiele. Nach einem Forschungsaufenthalt in Mittelamerika war er als Redakteur für eine Berliner TV-Produktionsfirma tätig (Produktionen für RTL, SAT1 und Pro7), bevor er 1998 die Leitung des Goethe-Zentrums in Reykjavik übernahm. Parallel dazu hatte er einen Lehrauftrag für Deutsche Literatur an der Universität Islands inne. Seit 2001 ist er bei der Robert Bosch Stiftung in Stuttgart u.a. für die Filmförderung zuständig und entwickelte in diesem Kontext den „Filmförderpreis für Internationale Zusammenarbeit Deutschland/Arabische Welt“.

Alejandro Bachmann

Alejandro Bachmann leitet die Abteilung Vermittlung, Forschung und Publikationen des Österreichischen Filmmuseums in Wien. Er ist Lehrbeauftragter an der Fakultät Theater-, Film und Medienwissenschaft der Universität Wien. Für den Roten Salon der Volksbühne Berlin entwickelte und realisierte er die experimentelle Filmvermittlungsreihe „Abgeguckt“. Bachmann schreibt regelmäßig zum Thema Film, sowohl in Zeitschriften (u.a. kolik.Film, nachdemfilm.de, Ray, desistfilm) als auch in wissenschaftlichen Publikationen und ist Herausgeber der Monografie „Räume in der Zeit. Die Filme von Nikolaus Geyrhalter“ (Wien, Sonderzahl 2015). Er kuratiert Filmreihen u.a für Courtisane, Diagonale – Festival des Österreichischen Films, Kurzfilmtage Oberhausen, LUFF- Lausanne Underground Filmfestival.

Gulistan Baghistani-Berse

Gulistan Baghistani-Berse, 1980 in Südkurdistan (Duhok) geboren, ist nach dem Giftgasangriff der Irakischen Luftwaffe 1988 mit ihrer Familie nach Nordkurdistan geflohen. Da die Familie auch dort politisch verfolgt wurde, wanderte sie 1994 nach Deutschland (Osnabrück) aus. Gulistan Baghistani-Berse studierte Betriebswirtschaftslehre in Essen. Seit 2007 lebt sie mit ihrem Mann und ihrer Tochter in Frankfurt.

Luca Borkowsky

Luca Jacob Borkowsky, 1987 in Berlin geboren und in Rom aufgewachsen, leitet seit 2015 den Bereich Film der Berliner Firma Piranha Arts – u.a. produziert er dort die Reihe „…wie im Film!?“, die Jugendlichen die Möglichkeit bietet, ihre Perspektiven und Sichtweisen auf ihre Lebenswelt sowie aktuelle Themen filmisch umzusetzen. Zwischen 2009 und 2012 hat er Kurzfilme in Deutschland, Italien und der Türkei realisiert. Seine Projekte ATEMZUG und ANGST UND LIEBE wurden international aufgeführt und gekürt. 2012 hat er mit Cinematch Berlin ein Programm und eine Netzwerk Initiative zur Unterstützung von unabhängigen Filmschaffenden ins Leben gerufen. Seit 2015 rudelt er im w o l f – ein neuer Raum in Berlin, der alle Facetten der Kinokultur aufnimmt und inspiriert.

Alexander Braun

Alexander Braun, geboren 1967 in Wiesbaden, studierte Romanistik an der Goethe-Universität Frankfurt mit Schwerpunkt französisch- und portugiesischsprachige Literatur der ehemaligen afrikanischen Kolonien. Er verbrachte Auslandsaufenthalte in Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Guinea, Cabo Verde, Algerien, Tunesien, Marokko, Saõ Tomé & Príncipe, Sudan, Äthiopien. Auch eine Ausbildung in Mediengestaltung Bild- und Ton (Film, Post-Production, Beleuchtung, P.A.) schloss er ab. Er ist Mitbegründer des Kulturzentrums „Hafen 2“ in Offenbach und Vereinsvorstand des gemeinnützigen Trägervereins „suesswasser e.V.“ Zuständig ist Alexander Braun vor allem für die Programm-Auswahl und Organisation von „Hafenkino“, „Kino zu Flucht“, „Films from Urban Africa“, für die Konzert-Auswahl und die Redaktion des Programmhefts.

Friederike Christoph

Friederike Christoph ist Mitarbeiterin der Abteilung Filmbildung und -vermittlung am Deutschen Filminstitut und koordiniert gemeinsam mit Dr. Vanessa Aab seit Sommer 2015 den monatlichen Filmclub Blickwechsel Jetzt für Frankfurter und geflüchtete Jugendliche. Bereits während ihrem Magisterstudium der Kommunikations- und Medienwissenschaft und Kunstgeschichte in Leipzig und Wien konzipierte sie zahlreiche Veranstaltungen für das Erleben und Erfahren von Bewegtbild im Kontext von Film, Video und Kunst wie etwa im Filmclub Objektiv oder im Kollektiv von Paranoid Paradise. Ihr besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf unterrepräsentierten queeren und feministischen Filmen mit non-fiktionaler Ausrichtung.

Diana El Jeiroudis

Diana El Jeiroudi begann ihre Filmkarriere 2002 als Mitgründerin der unabhängigen Filmproduktion „Proaction Film“ in Damaskus. 2008 wurde sie Mitbegründerin des unabhängigen „DOX BOX Film Festival“ in Syrien, das bis zum Aufstand 2011 regelmäßig stattfand. Als Produzentin und Regisseurin hat sie Dokumentarfilme realisiert, die auf Filmfestivals in über 40 Ländern aufgeführt, in internationalen Fernsehsendern und in Ausstellungsorten wie der Kunsthalle Wien, den Staatlichen Museen zu Berlin und der Taipei Biennial gezeigt wurden. Für ihre Arbeit und ihren Aktivismus erhielt sie u.a. den European Documentary Network Award und den Katrin Cartlidge Award.

Tamer El Said

Tamer El Said, 1972 in Kairo geboren, studierte Film und Journalismus und drehte bereits zahlreiche Dokumentar- und Kurzfilme. Er arbeitete als Senior Producer und Künstlerischer Berater für Nile Productions, bevor er 2003 zu Hot Spot Films nach Dubai ging und maßgeblich am expandierenden Erfolg der Produktionsfirma beteiligt war. 2007 gründetet er in Kairo Zero Production für Independentfilme. Er ist Mitbegründer der ägyptischen Cimatheque – Alternative Film Centre, das sich der Vernetzung und Fortbildung der Community unabhängiger Filmemacher widmet. Tamers Spielfilmdebüt IN THE LAST DAYS OF THE CITY wurde bei der Berlinale 2016 mit dem Caligari Filmpreis ausgezeichnet, beim Buenos Aires International Film Festival (BAFICI) erhielt er den Preis für die beste Regie und beim New Horizon International Film Festival in Polen den Grand Prix.

Dr. Martin Ganguly

Dr. Martin Ganguly leitet seit 2004 das Schulprojekt der Berlinale und ist Universitätsdozent, Lehrer, Moderator, Berater, Prüfer (FSK), Autor und Coach im (film-)pädagogischen, wertevermittelnden und künstlerischen Bereich im In- und Ausland. Der Erziehungswissenschaftler hat zusätzlich zum Lehramtsstudium ein Regie- und Schauspielstudium am Max-Reinhardt-Seminar in Wien abgeschlossen. Vier seiner multimedialen Unterrichtsbearbeitungen erhielten die renommierte europäische Comenius-Medaille. Seit 2013 ist er Kurator für das deutschlandweite Projekt „Klassiker sehen – Filme verstehen“ der DFA /BpB /Peter-Ustinov-Stiftung zur Vermittlung von Filmgeschichte.

Bahman Ghobadi

Bahmann Ghobadi ist einer der bedeutendsten iranischen Filmemacher. 1969 im kurdischen Teil des Irans nahe der irakischen Grenze geboren, drehte er schon in seiner Jugend erste Kurzfilme. Er studierte Fotografie und Film in Teheran – abgeschlossen hat er sein Studium nicht. Mehr als an feste Curricula glaubte er stets daran, das Filmemachen nur in der Praxis lernen zu können, indem er unermüdlich weiter Kurzfilme drehte. Sein Spielfilmdebüt ZEIT DER TRUNKENEN PFERDE (2000) – der erste kurdische Langspielfilm in der Geschichte des iranischen Kinos – machte ihn international bekannt. Hier wie auch in seinen Folgefilmen stehen Kinder, die sich im Krisengebiet durchschlagen müssen, im Mittelpunkt. Filmografie (Auswahl): LEBEN IM NEBEL (1999), ZEIT DER TRUNKENEN PFERDE (2000), SCHILDKRÖTEN KÖNNEN FLIEGEN (2004), PERSERKATZEN KENNT DOCH KEINER (2009), RHINO SEASON (2012).

Cathy de Haan

Seit 2016 ist Dr. Cathy de Haan Künstlerische Leiterin von LUCAS – Internationales Festival für junge Filmfans. Als Kuratorin entwickelt sie Filmreihen und Workshops – mit dem Fokus auf Film, Literatur, Musik und Transmedia. Von der Arabischen Welt bis Zentralasien, von Lateinamerika bis Osteuropa – initiiert sie interdisziplinäre Projekte (u.a. mit Goethe-Institut, Robert Bosch Stiftung, Berlinale, Achtung Berlin, FENAVID – Filmfestival/ Santa Cruz, Bolivia, goEast Festival Wiesbaden, Power to the Pixel, London und PriFilmFest, Pristina). Sie ist Mitglied verschiedener Film-Jurys und lehrt in Deutschland (u.a. am Deutschen Literaturinstitut und an der Hamburg MEDIA SCHOOL) sowie im Ausland zu Kreativem Schreiben, Dramaturgie, Medienästhetik und Filmtheorie. Sie ist Künstlerische Leiterin von OSTPOL e.V./ Leipzig sowie Mitbegründerin und Co-Direktorin von CINEMATCH. Cathy de Haan ist Mitglied der Europäischen Filmakademie und promovierte Kommunikationswissenschaftlerin.

Katja Hevemeyer

Nach dem Studium der Angewandten Kulturwissenschaften in Lüneburg absolvierte Katja Hevemeyer ein Volontariat bei der Hamburger Film-PR-Agentur Marketeam. Im Anschluss übernahm sie die Theaterleitung und Programmierung der Forum Kinos in München. Es folgten Anstellungen bei Central Film, der VG Film und dem Verband der Filmverleiher, bevor sie 2008 zur Deutschen Filmakademie kam. Dort ist sie neben Mix It! für das bundesweite Schulprojekt „Klassiker sehen – Filme verstehen“ sowie für das Wissensportal vierundzwanzig.de verantwortlich.

Dr. Caroline Hornstein Tomić

Dr. Caroline Hornstein Tomić ist Leiterin der Fachabteilung und Stellvertreterin des Präsidenten der Bundeszentrale für politische Bildung. Bis zum Frühjahr 2016 war sie Leitende Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Sozialwissenschaften Ivo Pilar und Dozentin am Lehrstuhl für Anthropologie der Universität Zagreb. 2001 wurde sie in Soziologie mit einer Studie zu Problemen des Selbst- und Fremdverstehens am Beispiel der Diskurse kultureller Grenzgänger promoviert. Im Rahmen ihrer Doktorarbeit verbrachte sie ein Forschungsjahr am Massachusetts Institute of Technology (MIT) in Cambridge/USA. Von 2001 bis 2005 leitete sie die Außenstelle der Konrad-Adenauer-Stiftung in Bosnien und Herzegowina. Neben Lehre und Forschung war sie als Sachverständige für internationale Organisationen, Auslandsvertretungen, Kulturinstitute und NGOs, sowie für wissenschaftliche Projekte und Publikationen als Gutachterin tätig. Sie ist Mitgründerin und Vorstandsmitglied der Stiftung Wissen am Werk in Kroatien, und seit 2005 Mitglied im Kuratorium der ERSTE Stiftung/Wien.

Michael Jahn

Michael Jahn studierte Kommunikations- und Medienwissenschaften sowie Kulturwissenschaften an der Universität Leipzig. Bereits seit Beginn seines Studiums war er im weitesten Sinne „Film vermittelnd“ publizistisch und organisatorisch tätig. Seit 2006 ist er Projektleiter der bundesweiten SchulKinoWochen beim Netzwerk für Film- und Medienkompetenz VISION KINO in Berlin und dort verantwortlich für das größte kinobezogene Filmbildungsangebot in Deutschland.

Sameer Ahmad Kareemi

Sameer Ahmad Kareemi wurde 1998 als eines von sieben Kindern im Osten Afghanistans geboren. Er wuchs in Nangarhar und teilweise in Kabul auf. Außerdem verbrachte er als Kind zwei Jahre im angrenzenden Pakistan, wohin die Familie wegen des Krieges geflohen war. Nach der Rückkehr nach Afghanistan besuchte Sameer die Schule bis zur siebten Klasse. Anschließend arbeitete er für vier Monate als Zivilpolizist mit seinem Onkel bei der paramilitärischen Afghan National Civil Order Police in Surkhruod Char Bagh. Nach Rekrutierungsversuchen und Drohungen durch die Taliban war er 2014 im Alter von 16 Jahren gezwungen, sich von seiner Familie zu verabschieden und seine Heimat zu verlassen. Seine Flucht führte ihn über viele Monate über das Mittelmeer und die Balkanroute. Seit Juni 2015 lebt er in Frankfurt am Main und besucht seit September die Wilhelm-Merton-Schule. Sameer ist erfolgreicher Ringer in der Hessenliga und besucht den Filmclub „Blickwechsel Jetzt“. Sein Berufswunsch ist Schauspieler.

Jan-Philipp Kohlmann

Jan-Philipp Kohlmann studierte Filmwissenschaft sowie Allgemeinen und Vergleichende Literaturwissenschaft in Mainz und Valencia. Seit 2007 publiziert er in verschiedenen Online- und Print-Magazinen zum Thema Film. Von 2011 bis 2014 arbeitete er an einem filmvermittelnden Hörfunkformat beim freien Sender Radio Rüsselsheim. Jan-Philipp Kohlmann absolvierte mehrere Praktika bei verschiedenen Filmproduktionen in den Bereichen Redaktion und Aufnahmeleitung. Seit März 2015 ist er Volontär in der Filmabteilung der Bundeszentrale für politische Bildung in Berlin.

Christine Kopf

Christine Kopf studierte Filmwissenschaft, Deutsche Philologie und Kulturanthropologie. In Wiesbaden leitete sie das goEast – Festival des mittel- und osteuropäischen Films und (mit Barbara Dierksen) das Deutsche Fernsehkrimi-Festival. Christine Kopf entwickelte Konzepte, Ausstellungen und Filmreihen für Filmhaus Nürnberg, ZKM – Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe, Kulturamt Wiesbaden, Hochschule für Gestaltung (HfG) Offenbach und – allen voran – für das Deutsche Filmmuseum und Deutsche Filminstitut (DIF) in Frankfurt. Seit 20 Jahren kuratiert sie hier Ausstellungen, programmiert Filmreihen und organisiert Sonderveranstaltungen. Als Leiterin baut sie seit 2013 die neue Abteilung Filmbildung und -vermittlung auf. Sie ist Kuratorin für den Filmförderpreis der Robert Bosch Stiftung für internationale Zusammenarbeit zwischen jungen Filmemachern aus Deutschland und der arabischen Welt.

Ismaël

ismaël, geboren 1981 in Tunis, ist Drehbuchautor, Produzent, Regisseur und Publizist. Seine künstlerischen und theoretischen Arbeiten fragen nach der politischen Bedeutung und Wirkung von Bildern in einer globalisierten Welt. Selbst mit einer Augenkrankheit geboren, hinterfragt ismaël die Diskrepanz zwischen individueller Wahrnehmung  und physischer Realität. Seine Filme, Installationen, Fotografien und Texte wurden u.a. gezeigt im Museum Of Modern Art in New York, im Museum of Contemporary Art in Marseille, im Institute of Contemporary Arts in London sowie in der National Cinematheque in Mexico.

Hannah Marquardt

Hannah Marquardt studierte Europäische Ethnologie mit dem Schwerpunkt Migrationsforschung in Berlin und Neapel. Während und nach ihrem Studium arbeitete sie an unterschiedlichen Filmprojekten. Sowohl in ihrer wissenschaftlichen Arbeit als auch in der freien Projektarbeit ist Migration ihr thematischer Schwerpunkt. Seit 2014 leitet sie zusammen mit der Kamerafrau Sandra Merseburger Filmworkshops mit jugendlichen Geflüchteten in Berlin. Sie ist außerdem Mitarbeiterin einer Beratungsstelle für Neuzugewanderte in Neukölln.

Norbert Mehmke

Norbert Mehmke ist 1. Vorsitzender des Bundesverbandes Jugend und Film e.V. (BJF). Der BJF fördert durch vielfältige Aktivitäten die Filmbildung, kulturelle Teilhabe und Medienkompetenz von Kindern und Jugendlichen. Mit rund 800 Mitgliedern bietet der BJF einen umfangreichen Service, um kulturelle Filmveranstaltungen zu organisieren, und betreibt zusätzlich ein Netzwerk für junge Filmemacher/innen. Zurzeit engagiert sich Norbert Mehmke im Rahmen des Cinemanya-Projektes mit dem Goethe-Institut für die Filmarbeit mit Geflüchteten. Im Camp Bad Fallingbostel stellt er seit Dezember 2015 zweimal wöchentlich ausgewählte Filme vor.

Veronika Mendler

Nach ihrem Volontariat im Bereich Film, Fernsehen, Hörfunk in der Zentrale des Goethe-Instituts in München ist Veronika Mendler seit Juli 2016 Projektreferentin mit den Kerngebieten Flucht sowie Kinder-, Jugend- und Dokumentarfilme. Zuvor war sie in der Filmbranche tätig und arbeitete als freie Mitarbeiterin bei mehreren Produktionen des Dokumentarfilmregisseurs Peter Heller mit. Als Hospitantin sammelte sie Erfahrung in der Fernsehredaktion des unabhängigen Münchner Aus- und Fortbildungssenders afk tv und konnte dort eigene Beiträge realisieren. Sie studierte Ethnologie mit Schwerpunkt Film sowie Sprach-, Literatur- und Medienwissenschaften in München.

Shaho Nemati

Shaho Nemati, geboren 1986 im iranischen Gebiet Kurdistans, schloss 2010 das zweijährige Studienprogramm am Iranian Film College ab. Als politisch kritischer Dokumentarfilmer musste er aus dem Iran fliehen und begann im Irak für MIJ Film zu arbeiten. Als Regisseur, Produzent, Tonmeister und Drehbuchautor hat er seitdem an mehreren Kurz- und Langfilmen im Irak und in der Türkei mitgewirkt, u.a. RHINO SEASON (IRN/TRK 2012, R: Bahman Ghobadi), MARDAN (IRQ 2104, R: Batin Ghobadi) und LIFE ON THE BORDER (IRQ/SYR 2015, R: div.). Verfolgt von islamistischen Gruppierungen, floh Nemati 2015 aus dem Irak nach Deutschland.

Irit Neidhardt

Irit Neidhardt betreibt mec film, eine Verleih- und Vertriebsfirma für Filme aus Nahost und Nordafrika. Sie ist Koproduzentin mehrerer arabischer Dokumentarfilme und kuratiert Filmreihen zu arabischen Themen. Irit Neidhardt ist Autorin zahlreicher Artikel zum Themengebiet Kino und Nahost, in denen sie sich schwerpunktmäßig mit Fragen der Kooperation und Koproduktion zwischen Europa und dem Nahen Osten auseinandersetzt.

Imraan Safi

Imraan Safi, 1998 in Djalalabad, Afghanistan, geboren, ist als unbegleiteter minderjähriger Flüchtling am 31.12.2014 nach München gekommen. Aktuell lebt er in einer Wohngruppe der Diakonie Hasenbergl, wo er sich selbst bereits in der Inobhutnahmeeinrichtung für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge engagiert. Seit September 2015 ist er Schüler der Erich-Kästner-Realschule in München. Imraan spricht neben seiner Muttersprache Dari auch Pashtu, Urdu und Englisch. Sein Herzenswunsch ist es, seine Affinität und Begabung zu Sprachen zum Beruf zu machen. Er möchte einmal seine Landsleute in Deutschland als Übersetzer oder Dolmetscher unterstützen oder im Rahmen internationaler Beziehungen zwischen Deutschland und Afghanistan tätig sein.

Mareike Schemmerling

Mareike Schemmerling studierte Medien und Kommunikation (M. A.) mit dem Schwerpunkt Mediendidaktik an der Universität Augsburg und der Hacettepe Üniversitesi, Ankara. Seit 2011 arbeitet sie als medienpädagogische Referentin am JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis, München. Ihre aktuellen Arbeitsschwerpunkte sind Medienarbeit mit geflüchteten Jugendlichen und Schüler/innen in Übergangsklassen sowie die Koordination des Netzwerks Medienfachberatung Bayern.

Christiane Schleindl

Christiane Schleindl ist ausgebildete Medienpädagogin und seit mehr als drei Jahrzehnten in diversen Filmprojekten tätig. Seit 1996 ist sie Jurymitglied beim Jugendfilmfestival Nürnberg, 1997 war sie Gründungmitglied der Stummfilmmusiktage Erlangen, seit 1999 gehört sie zum Gründungs-, Organisations- und Programmteam des Nürnberger Festivals der Menschenrechte, seit 2003 ist sie im Vorstand des Bundesverbandes kommunaler Filmarbeit e.V., deren Vorsitzende sie von 2006 bis 2015 war. Seit 2000 leitet sie das Filmhauses Nürnberg im KunstKulturQuartier der Stadt Nürnberg.

Basir Seerat

Basir Seerat, geboren 1983 im Bezirk Malistan in der afghanischen Provinz Ghazni, ist als Blogger, Fotograf und Filmemacher eine der wichtigsten Stimmen der Menschenrechtsaktivisten der politischen Künstler- und Medienszene in Afghanistan. Als Fotojournalist arbeitete er u.a. für das UN-Büro in Kabul. Er ist Gründer der Fakultät für Fotografie an der Universität in Kabul. Zwei seiner Filme, LITTLE AFGHANISTAN und BIRD STRETT IS MY HOME, liefen beim Festival DOK Leipzig sowie bei der Documenta in Kassel. Seit vier Jahren arbeitet Seerat für das Afghan Documentary Festival in Stockholm. Immer wieder ist der Aktivist Opfer von Verfolgungen und terroristischen Attacken, 2004 wurde er von den Taliban entführt, konnte jedoch fliehen und setzte seine Arbeit fort. 2012 wurde er von der Organisation „Image and Voice of Hope“ in New York für sein Engagement ausgezeichnet.

Daniela Sidi

Daniela Rachminov Sidi, geboren und aufgewachsen in Italien, studierte Kino und Fernsehen an der Universität in Tel Aviv. Für den TV Sender Educational Israeli und den Children’s Israeli TV Channel arbeitete sie sowohl in der Produktion als auch in der Regie. MUSSA ist ihr erster Dokumentarfilm als Produzentin.

Mark Terkessidis

Dr. phil. Mark Terkessidis, freier Autor und Migrationsforscher, promovierte in Pädagogik zum Thema Rassismus. Er hat zahlreiche Beiträge zu Jugend- und Populärkultur, Migration und Rassismus veröffentlicht, u.a. in „tageszeitung“, „Die Zeit“, „Süddeutsche Zeitung“ etc. sowie für den „Westdeutschen Rundfunk“, „Radio Bremen“ und „DeutschlandFunk“. Hinzu kommen mehrere Monografien. Terkessidis ist Mitglied im Beirat der „Zukunftsakademie NRW“ in Bochum und in der „Akademie der Künste der Welt“ in Köln. Seit 2012 ist er Lehrbeauftragter an der Universität St. Gallen sowie seit 2012 zusammen mit Jochen Kühling Projektleiter von „Heimatlieder aus Deutschland“.

Katrin Willmann

Katrin Willmann leitet seit 2002 den Filmbereich der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb. Sie ist u.a. verantwortlich für die Initiative „Filmkanon“, Filmhefte und Kinoseminare, die Website www.kinofenster.de, Kooperationen mit Filmfestivals sowie für filmbildungsrelevante DVD- und Online-Projekte. 2016 betreut sie bei der bpb, neben der Tagung „Film, Flucht und Interkultur“, den von der European Film Academy initiierten European Audience Award in Berlin sowie das filmpraktische Projekt MIX IT! der Deutschen Filmakademie und Bilder Bewegen e.V. Sie ist stellvertretende Vorsitzende des Beirats der Vision Kino gGmbH und Mitglied des Beirats von FILM+SCHULE NRW. Gemeinsam mit der Deutschen Filmakademie verantwortet sie das Projekt „Klassiker sehen – Filme verstehen“.

Tagungsorte

DEUTSCHES FILMMUSEUM
Schaumainkai 41
60596 Frankfurt am Main
http://deutsches-filminstitut.de/

Öffentliche Verkehrsmittel
Buslinie 46 (Museumsuferlinie) / Haltestelle “Untermainbrücke”
U1, U2, U3, U8 / Haltestelle “Schweizer Platz”
Straßenbahn 15, 16, 19 / Haltestelle “Schweizer-/Gartenstraße”
U4, U5 / Haltestelle “Willy-Brandt-Platz”

FRANKFURTER KUNSTVEREIN
Steinernes Haus am Römerberg
Markt 44
60311 Frankfurt am Main
www.fkv.de

Öffentliche Verkehrsmittel
U4, U5  / Haltestelle “Dom/Römer“

CINEMA
Rossmarkt 7
60311 Frankfurt am Main
www.arthouse-kinos.de

Öffentliche Verkehrsmittel
U1, U2, U3, U6, U7 / Haltestelle “Hauptwache“
U4, U5 / Haltestelle “Dom/Römer“
Straßenbahn 1, 2, 3, 4, 5, 6, 8, 9 / Haltestelle “Hauptwache“

KAISERSAAL IM RÖMER
Römerberg 27
60311 Frankfurt am Main

Öffentliche Verkehrsmittel
U4, U5 / Haltestelle “Dom/Römer“

Hotelempfehlungen

Buchen Sie Ihr Hotelzimmer für die Tagung und Zukunftswerkstatt „Film, Flucht und Interkultur“ zu exklusiven Sonderkonditionen. Nennen Sie bei der (Online-)Buchung bitte das Stichwort „Zukunftswerkstatt“. Bitte beachten Sie, dass die entsprechenden Kontingente beschränkt sind. Die Kosten für anfallende Stornogebühren sind selbst zu tragen.

Bei Rückfragen wenden Sie sich gerne an Friederike Christoph unter:
zukunftswerkstatt@lucasfilmfestival.de

Hotelempfehlungen (PDF)