LUCAS Kritikfenster 2017 – die Kritiken

LUCAS Kritikfenster 2017 – die Kritiken

 

 

 

 

 

 

Die Filmkritik ist als aufklärerische Tradition, vermittlerische Instanz und meinungsbildende Tätigkeit ein bedeutendes Arbeitsfeld in der Filmkultur. Eine Woche lang hatten 10 Schüler/innen der freiwilligen Film-AG des Heinrich von Gagern- Gymnasiums aus Frankfurt am Main die Gelegenheit, im Rahmen des 40. LUCAS Filme zu sichten und unter Anleitung der Filmpädagogin Julia Pirzer als LUCAS Kritikfenster ihre ersten eigenen Kritiken zu verfassen. Herausgekommen sind 10 Texte zu drei Filmen des Festivals, die die individuellen Betrachtungsweisen, Geschmäcker und Hauptaugenmerke von, für und auf Filme deutlich machen und aus frischen, nicht standardisierten Positionen heraus kommentieren.

Filmkritik von Margareta Scheffer
WAN-TU-TRI / 123

Zwölf junge Mädchen auf Highheels und in knappen Kleidern verschwinden mitten in der Nacht durch den Hintereingang eines Clubs. Dies erregt keine Aufmerksamkeit. Nur ein Junge sieht und hinterfragt die Szene, weil er seine Schwester sucht.

Der Film WAN-TU-TRI / 123 handelt von Kinderprostitution auf den Philippinen und beleuchtet das Thema anhand einer Geschichte zwischen Schwester und Bruder. Beide kommen von einer armen Insel und träumen von einem besseren Leben. Das Mädchen Lulu singt sehr gerne. Sie gelangt durch einen Wettbewerb zu einem vermeintlichen Talentscout, einer Frau, die sie mit in die Hauptstadt Manila nimmt. Merkwürdigerweise verschwindet sie von der Bildfläche, weshalb ihr Bruder Luis versucht, sie zu finden.

Ein brutaler Film, der die Problematik auf den Philippinen sehr offen anspricht. Der Film versucht, die herrschenden Umstände objektiv wiederzugeben und gibt dem Zuschauer die Möglichkeit zu verstehen, was in den Köpfen der Mädchen vorgeht. Denn viele Kinder, die sich prostituieren, kommen aus perspektivlosen Verhältnissen oder wurden verkauft. Besonders die Leistung der sehr jungen Darsteller ist gerade wegen des sehr bedrückenden Filmthemas bemerkenswert.

Der Film ist sehr zu empfehlen – ein seltener Einblick in die nicht so schönen Schattenseiten des ältesten Gewerbes der Welt.

Filmkritik von Bennet Bietz
LA FAMILIA

Das Leben im Armenviertel Caracas‘ folgt der einfachen Regel „Sei der Stärkste, oder sei ein Geist – nur so kannst du überleben.“ Wenn dein Sohn ein Kind aus dem Slum umbringt, wirst du zum Geist – denn du musst fliehen.

Der Film LA FAMILIA betrachtet die Entwicklung einer Beziehung zwischen Andres, dem ruhigen Vater, und Pedro, dem aufbrausenden Sohn, die geprägt ist von der harten Lebensrealität in einem Armenviertel in Caracas, Venezuela.

Obwohl ich die Grundidee als sehr geeignet für einen Film empfinde, gelingt es dem Regisseur und Drehbuchautor Gustavo Rondón Córdova in meinen Augen nicht, einen emotional bindenden und spannenden Film zu schaffen. Dadurch, dass der Film die Szenen unnötig in die Länge zieht, ist er sehr langatmig. Dies wird verstärkt durch das Fehlen einer musikalischen Begleitung. Die wackelige, subjektive Kamera führt außerdem dazu, dass es dem Betrachter schwer fällt, dem Film zu folgen. In meinen Augen ist die Darstellung der Protagonisten außerdem zu nüchtern. Ihre Emotionen spiegeln sich in ihrem Schauspiel nicht stark genug wider, was dazu führt, dass beim Zuschauer keine emotionale Bindung geschaffen wird.

Trotzdem widmet sich der Film einem wichtigen Thema, nämlich weitaus schwierigeren Lebensverhältnissen, unter denen Kinder in anderen Regionen der Erde aufwachsen. Dies lässt mich die für mich schwierige Gestaltung akzeptieren.

Filmkritik von Henri Hamacher
Schwein im Weltraum

Den Wettlauf zum Mond zwischen der Sowjetunion und den USA in den 1960er Jahren kennt jeder. Aber dass der erste Testpilot des jugoslawischen Raumfahrtprogramms ein Schwein war, wissen wohl die Wenigsten. Die Rakete kam zwar nicht weit und ist ins Wasser gefallen, aber immerhin konnte das Schwein gerettet werden.

Um dieses „Raumfahrtprogramm“ herum hat der slowenische Regisseur Žiga Virc eine Docufiction gedreht. Was wahr und was erfunden ist bleibt für den Zuschauer bis zum Ende offen.

Protagonist des Films ist ein angeblicher Ingenieur der Jugoslawen namens Ivan Pavic, der von einem Kamerateam begleitetet wird und beweisen will, dass es tatsächlich ein jugoslawisches Raumfahrtprogramm gegeben hat. Dieses soll dann vom Präsidenten Tito an die USA verkauft worden sein.

Indem Virc aktuelle Aufnahmen, aber auch alte Ton- und Filmaufnahmen zu seinem Film montiert hat, verleiht er ihm eine große Glaubwürdigkeit. Zum Beispiel wird behauptet, die tatsächlichen Treffen zwischen Kennedy und Tito im Jahr 1963 hätten eigentlich zur Besprechung der Baupläne der Raketen stattgefunden.

Der Regisseur selbst meint, der Film sei eine Kritik an den Fake-News und solle verdeutlichen, wie einfach den Zuschauern falsche Informationen untergejubelt werden können. Genau das ist ihm bei der Docufiction sehr gut gelungen.

Filmkritik von Cara Kirchner

HOUSTON, WIR HABEN EIN PROBLEM! erzählt die Geschichte eines Vaters, der seine Tochter kennenlernt, obwohl er lange Zeit nichts von ihr wusste. Jedoch durchzieht den Film auch zur ganzen Länge die Geschichte des jugoslawischen Raumfahrtprogramms, das für Billionen Dollar an die USA verkauft worden sein soll. Der Regisseur Žiga Virc kreiert eine Mischung aus Dokumentation und Fiktion, welche die Grenzen der Realität verschwimmen lässt und regt letztendlich mit der Frage, was wahr und was erfunden ist, zum Nachdenken an.

Der Film nutzt auch aufgezeichnete Gespräche zwischen Kennedy und Tito. Gerade durch diese kamen bei mir die ersten Fragen auf. Da jedoch laut dem Regisseur alte Aufnahmen originalgetreu seien, ist mir klar geworden, dass damals mit der Mondlandung nicht alles ganz so rosig war, wie es uns immerfort geschildert wird. Ich persönlich bin aus folgenden Gründen immer noch hin und hergerissen, wie meine endgültige Meinung zu diesem Film aussieht: Einerseits war der Plot gut und die originalgetreuen Aufnahmen aus jener Zeit konnten eine schöne Stimmung erzeugen; an anderen Stellen wirkte der Film auf mich jedoch hauptsächlich dokumentarisch und somit gezwungenermaßen nicht sehr packend.

Wer also einen extrem spannenden, nicht besonders an der Realität angelehnten Film mit Aliens etc. sehen will, ist hier definitiv an der falschen Adresse. Es handelt sich hier nicht um ein Sci-Fi-Epos. Der Film ist definitiv einen Filmabend wert. Jedoch sollte man ihn nicht in der Hoffnung ansehen, einfache Unterhaltung geboten zu bekommen. Der Film regt zum Nachdenken über politische Zustände, das damalige Weltraumprogramm und generell darüber, ob alles, was uns erzählt wird, auch so wahr ist, wie es scheint, an. Nur eine Prise Humor wirkt ein wenig auflockernd.

Filmkritik von Alyssa Neeb

„Houston, wir haben ein Problem!“ Dieses Zitat, wohl eines der bekanntesten aus dem Bereich der Raumfahrt, liefert den Titel für eine Doku-Fiktion um ein angebliches jugoslawisches Raumfahrtprogramm, welches in den Sechzigern an die USA verkauft worden sein soll.

Der Film ist aus alten Archivaufnahmen, mehrheitlich vom ehemaligen jugoslawischen Präsidenten Tito (der das ganze Programm initiiert haben soll) – z. B. bei einem Treffen mit Präsident Kennedy – und Sequenzen aus der heutigen Zeit, die einem ehemaligen beteiligten Ingenieur an verschiedene, mit dem Raketenprogramm zusammenhängende Orte folgen, zusammengesetzt. Unterbrochen werden diese Einspieler durch gelegentliche Kommentare des bekannten Philosophen Slavoj Žižek und aktuelles Bildmaterial. Das Thema der „Dokumentation“ ist das jugoslawische Raketenprogramm und dessen Verkauf an die USA. Daran wird auch sehr gut der Aufstieg und Fall Jugoslawiens gezeigt.

In dem Film wird bis zum Schluss nicht klar, was wahr ist und was nicht. Dies ist zwar verwirrend, aber dadurch zeigt er, wie schwer es ist, zwischen Wahrheit und Fiktion zu unterscheiden. Gerade in der heutigen Zeit, mit der schnellen Verbreitung von Fake News, ist das ein wichtiges Thema. Deshalb finde ich auch, dass es ein künstlerisch gelungener Film ist, weil er durch das geschickte Verknüpfen von Archivaufnahmen mit Aufnahmen aus der heutigen Zeit den Eindruck entstehen lässt, es handele sich um eine Dokumentation, die wahre Begebenheiten schildert. Er sticht aus der Masse der neuen Filme hervor und regt zum Nachdenken an.

Filmkritik von Tim Schäfer

Der Mond. Er scheint so unerreichbar. Dennoch versuchten Jugoslawien und die USA diesen bereits in den 1960ern zu betreten.

Vom jugoslawischen Raumfahrtprogramm weiß man allerdings nicht viel – und genau darum dreht sich der Film. Tito, der jugoslawische Diktator, verkauft die jugoslawischen Raumfahrtpläne an die USA, da sie sich alleine nicht umsetzen lassen. Nach dem Verkauf der Pläne nach Amerika, deren Forschungen ebenso schieflaufen, werden Wissenschaftler aus ihrem Privatleben gerissen, um Titos Misslingen wieder gut zu machen.

Im Film HOUSTON, WIR HABEN EIN PROBLEM! von Žiga Virc, spielen sich zum gleichen Zeitpunkt drei Handlungsstränge nebeneinander ab:

Der berühmte Philosoph Slavoj Žižek schaut sich eine Dokumentation in einem alten Röhrenfernseher an, deren Inhalt von einem ehemaligen Wissenschaftler Titos erzählt und aufgegriffen wird. Dieser trifft in einem weiteren Zeitstrang im Film seine Tochter wieder, nachdem er aus den USA zurückkehrt.

Eine Rahmenhandlung in einer Rahmenhandlung um die Haupthandlung. Hört sich kompliziert an. Dennoch schafft es der Regisseur, für Struktur zu sorgen. Nur teilweise bleiben Fragen unbeantwortet, doch dies ist vielleicht Ziel des Films, welcher sich mit der Frage nach Wahrheit beschäftigt und den Zuschauer fragend und verwundert zurücklassen will.

Der Regisseur selbst nennt seinen Film eine Doku-Fiktion. Also eine fiktionale Dokumentation. Die Geschichte arbeitet mit real existierenden Bauten und Ereignissen wie einem unterirdischen Flugzeugbunker oder Telefongesprächen zwischen Präsident Tito und Kennedy, dem Präsidenten der USA. Der Aufwand, der von der ganzen Crew in den Film gesteckt wurde, ist beeindruckend. Viel Filmmaterial stammt aus Archiven und musste mühselig aus stundenlangem Material gefiltert werden.

Dadurch und auch, da der Film mit seinem verschwörungstheoretischen Charme den Zeitgeist trifft und Interesse weckt, ist er an all diejenigen gerichtet, die sich auch gerne nicht so leicht verdauliche Kost zu Gemüte führen möchten.

Filmkritik von Ludwig Höfle

Die Filmcrew, die einen Dokumentarfilm über das jugoslawische Raumfahrtprogramm drehen will, steht vor dem Eingang einer alten, geheimen, unterirdischen Raumfahrtstation. Hier sollen damals Wissenschaftler am Raumfahrt-Wettbewerb der USA mit der Sowjetunion heimlich teilgenommen haben. Auch der Wissenschaftler Ivan Pavić (Božidar Smiljanić) soll damals in Object 505 daran gearbeitet haben, Menschen auf den Mond zu befördern. Nun ist er aus seinem amerikanischen Exil zurück ins ehemalige Jugoslawien gekommen und lässt sich in seinem Rollstuhl in jenes Object 505 tragen. Es liegen Trümmer herum, die Anlage ist heruntergekommen und wirkt eher wie eine alte Militärkampfbasis.

Auch wenn es heute nicht so aussieht, dort sollen zu der Zeit die Fortschritte für eine Mondlandung viel größer gewesen sein als bei den Amerikanern. Sie sollen so groß gewesen sein, dass der jugoslawische Herrscher Tito sie für 2,5 Mrd. Dollar an Kennedy verkaufte. An diese Theorie glauben immer noch Millionen von Menschen. Um dieser Verschwörungstheorie gerecht zu werden, verfolgt der Regisseur Žiga Virc mehrere Linien:

Die Basis bildet der Dokumentarfilm. Mit Zeitzeugen, Archivmaterial und dem Besuch von historischen Orten macht er einem diese Geschichte wirklich glaubhaft.

Die zweite Linie erzählt die Geschichte des Wissenschaftlers Ivan Pavić, der seinen Besuch in Slowenien nutzt, um seine Tochter, die er zurückgelassen hatte, kennenzulernen und sie an die Orte seines früheren Lebens zu führen. Diese beiden Stränge gehören zusammen und werden auch zusammen erzählt.

Um aber den Kern dieses Films – nämlich das Spiel mit Realität und Fiktion – herauszubringen, philosophiert zwischendrin immer wieder Slavoj Žižek über genau dieses Thema, was man glauben kann und was nicht. Diese verschiedenen Stränge machen den Film ungreifbar. Man weiß nicht, wo der Film hinführt, was man von dem Film halten soll. Einige Szenen sind komödiantisch, eine weitere Facette des Films, andere ernst oder auch traurig. Die verschiedenen Genres, die der Film anspricht, scheinen so unvereinbar, dass man nicht sagen kann, für welche Zielgruppe der Film bestimmt ist.

Und was damals wirklich passiert ist, kann man auch nur vermuten, wenn man aus dem Kino geht – da ist der Plan der Filmemacher aufgegangen.

Filmkritik von Magnus Welkerling

HOUSTON, WIR HABEN EIN PROBLEM! ist das perfekte Beispiel für die Mythen des Kalten Krieges, es zeigt die Stimmung in Jugoslawien unter dem kommunistischen Führer Tito am Beispiel der Raumfahrt in den 60er Jahren. Im Kampf der Supermächte USA und UDSSR um das Weltall, schaltetet sich das unbedeutende Jugoslawien ein und wurde ein entscheidender Mitspieler.

Der Film zeigt anschaulich, welche Mythen es zur Zeit des Kalten Krieges gab und teilweise heute noch gibt. Mit einer ruhigen Kameraführung und einer angenehmen Erzählweise bietet die Doku-Fiction eine gute Alternative zu den immer gleichen Nazi-Dokus einiger Privatsender. Durch die Aufbereitung der Geschichte mit einem Zeitzeugen zeigt der Film, wie der Mensch durch Erzählung anfängt zu glauben. Der Regisseur wollte einen Film machen, der keine pure Unterhaltung ist. Der Film ist ein etwas harter Brocken und man muss wirklich oft nachdenken, ob dies nun Teil des Mythos ist oder nicht. Aber genau das sollte man auch, nicht nur bei den Mythen des Kalten Krieges. Nein, wir sollten uns auch in Zeiten von Fake-News Gedanken um unsere Beinflussbarkeit machen.

Wenn man aus dem Kino herauskommt, erinnert man sich an viele Filmstellen und hinterfragt sie. Welche dieser Archiv-Aufnahmen war echt, welche gestellt, gab es diesen Anruf zwischen Tito und Nixon wirklich – der Film löst keine Fragen, er wirft sie auf. Der Film ist für jeden zu empfehlen, der sich mit der Ostblock-Geschichte auseinandersetzen will und jeden, der sich mal ein bisschen verwirren lassen will und keine billige Unterhaltung haben möchte, sondern etwas, das zum Nachdenken anregt.

Filmkritik von Nora Bode

Die Dokumentation HOUSTON, WIR HABEN EIN PROBLEM! stellt auf teils humoristische, teils aber auch ernste Art und Weise eine Verschwörungstheorie zum Zerfall Jugoslawiens sowie den Wettstreit um die Reise zum Mond mit den USA dar.

Auffällig sind vor allem die teils sehr wackelige Kameraführung während der neueren Filmausschnitte, die einen sehr persönlichen Bezug zur Handlung erzeugen, sowie die vielen Ausschnitte aus dokumentarischen Archiven, die reale Geschehnisse mit der erzählten Theorie verknüpfen. Kleine, humoristische Anmerkungen lockern die Stimmung auf, die durch die vielen alten Filmaufzeichnungen doch teilweise zur Langeweile kippt.

Alles in allem ist die Botschaft des Films, dass es kompliziert sein kann, die Wahrheit zu erkennen, interessant und in Zeiten von Fake-News aktuell, auch wenn an manchen Stellen die Handlung besser hätte ausgearbeitet werden können, da der Film teils schwer verständlich ist.

Filmkritik von Victoria Bukogianni

Der jugoslawische Geheimdienst enthüllt nach dem Zweiten Weltkrieg die Raumfahrtpläne des Führungskopfes und Diktators Jozip Broz Tito. Das Programm wird im März 1961 an die USA verkauft. Kurze Zeit später gibt John F. Kennedy bekannt, dass der erste Amerikaner zum Mond fliegen wird. Die Menschheit glaubt, dass es die historische Wahrheit ist, dass die USA das Raumfahrtprogramm entwickelten.

Im Film HOUSTON, WIR HABEN EIN PROBLEM! wird über das ganze Leben des Protagonisten Ivan vorgetäuscht, dass er bereits tot ist, damit er in Ruhe für die NASA arbeiten kann. Im hohen Alter kehrt er für ein Treffen mit seiner Tochter, die er noch nie zuvor gesehen hat, in seine Heimat zurück. Der amerikanische Historiker Roger McMillan bringt dem Publikum die Ereignisse mit Hilfe kürzlich enthüllter Dokumente nahe.

Die Filmemacher enthüllen eindrucksvoll die ganze Geschichte eines vermeintlich lang verborgenen Programms, welches über 50 Jahre verschwiegen wurde. Sie nehmen die Zuschauer zum Testort mit, zum Objekt 505.

Da es eine Doku-Fiktion ist, muss man selbst für sich entscheiden, was man glauben möchte und was nicht. Genau diese Frage stellte sich auch der Philosoph Slavoj Zizek.