LUCAS goes Ginnheim

MITMISCHEN!

LUCAS goes Ginnheim
Open-Air-Kino für alle am Samstag, 17. August, um 20:30 Uhr

Wir bestimmen, was bei uns läuft! Und das ganz konkret: Kinder und Jugendliche vom JuZ Ginnheim veranstalten nach den Sommerferien ihr eigenes Open-Air-Kino, mit ihrem selbst ausgesuchten Programm. Wo? Natürlich da, wo sie sind: Vor der Tür ihres Jugendzentrums in der Ginnheimer Landstraße 168A, gut sichtbar für alle. Ausgesucht haben sich die Ginnheimer/innen dafür ihre Film-Favoriten aus den LUCAS-Kurzfilmwettbewerben 2017 und 2018. Die Herausforderung besteht dabei darin, einerseits das bunt gemischte Publikum vor Augen zu haben: Familie, Freund/innen, Nachbar/innen jeden Alters. Ella (10) weiß jetzt schon: „Meine kleine Schwester wird bei diesem Film lachen“. Andererseits muss knallhart entschieden werden: „Prinzessinnen und Billig-Romantik gehen gar nicht“, stellt Sarah (13) klar. Die Besucher/innen erwartet ein Programm, das mal lustig ist, mal ernst, knallbunt oder kunstvoll abstrakt. Es zeigt Filmheld/innen, die sich auflehnen und beleuchtet, wie Familie und Geschichte uns prägen: Die Kurzfilme aus Mexiko, Frankreich, Russland und der Türkei halten für jede/n etwas zum Lachen oder Nachdenken bereit – mit CHER PAPA (BE 2016, R: div. Kinder) ist auch der 8+ Gewinnerkurzfilm von 2017 dabei.
Werbung für ihr Open-Air machen die Schüler/innen auch selbst: Ein eigenes Plakat und ein Trickfilm-Workshop im DFF gehören zum Programm.

Das LUCAS goes Ginnheim Open-Air-Event – programmiert und präsentiert von Kindern und Jugendlichen des JuZ Ginnheim – findet am Samstag, 17. August, um 20:30 Uhr vor dem JuZ Ginnheim statt, Ginnheimer Landstraße 168A, 60431 Frankfurt.

Die Auswahl der LUCAS goes Ginnheim Teilnehmer/innen:

STERNENSTAUB (MX 2017, R: Aldo Sotelo Lázaro)

Statt zur Schule zu gehen, arbeitet Adán für die
Müllabfuhr. Als er den Müll in einem Klassenzimmer
einsammelt, stolpert er in den Astronomieunterricht.
Seine Neugierde ist geweckt, Adán will
nach den Sternen greifen.

6:1 (RU 2018, Sergei Ryabov)

Eine Katze, ein Mädchen und eine Partie Dame in
einem ratternden Zugabteil. Wer kann in diesem
ungleichen Match einen kühlen Kopf bewahren
und das Spiel für sich entscheiden?

SULUKULE MON AMOUR (TR 2016, R: Azra Deniz Okyay)

Trotz aller Widrigkeiten im istanbuler Roma-Viertel Sulukule
haben Gizem und Dina sich eine kleine Flucht erobert: Atmosphärische
Aufnahmen zeigen den (Tanz-)raum, den die jungen
Frauen für niemand anderen als sich selbst beanspruchen.

CHER PAPA (BE 2016, R: Frédéric Hainaut & Louise-Marie Colon)

Briefwechsel zwischen einem Vater an der Front und seinen
Kindern im Heimatdorf während des ersten Weltkriegs.
Zwischen Bombenalarm und Schützengraben geht der Alltag
dennoch weiter.

DREAMS ABOUT MY FATHER (NL 2016, R: Willem Baptist)

Damien lebt bei seinen Großeltern. um seinem toten Vater ein
stück näher zu kommen, bastelt Damien Raketen, die in den
Himmel fliegen sollen.