WETTBEWERB KURZFILM 8+ PROGRAMM 2

WETTBEWERB KURZFILM 8+ PROGRAMM 2

MI, 4.10., 11 Uhr
Kino des Deutschen Filmmuseums
zu Gast: Regisseurin Elsbeth Fraanje (CHE!)
OF mit deutscher Einsprache, empfohlen ab 10

„Wie können Kurzfilme für den Unterricht genutzt werden?“
Pädagogisches Begleitmaterial zum Thema Kurzfilm erhalten Sie hier.

PRIDE & PREJUDICE / STOLZ & VORURTEIL / TROTS & TREITER
NL 2017, R: Mirjam Marks, 18 Min.
Dokumentarfilm, OmeU, freigegeben o. A., empfohlen ab 13

Emma, 13, ist halb niederländisch, halb malisch und erfährt immer wieder Ausgrenzungen und Anfeindungen. Die Dokumentation zeigt sie im Dialog mit ihrer Mutter, aber auch in ihrer eigenen Reflexion über die Frage: Wer bin ich?

REGIE

Die studierte Theaterwissenschaftlerin hat sich auf Dokumentarfilme und Serien für junges Publikum spezialisiert. Sie lebte sechs Jahre in Suriname, wo sie mehrere Dokumentationen für das dänische Fernsehen drehte, Workshops für Kinder veranstaltete und das Kindermuseum „Villa Zapakara“ gründete. Sie leitet die Fernsehabteilung des Cinekid Festivals.

Filmografie
2016 PRIDE&PREJUDICE / 2016 THE GIRL OF 672K / 2015 JAMBO, SHAMWANA CONGO

DREAMS ABOUT MY FATHER / TRÄUME VON MEINEM VATER / DROMEN OVER MIJN VADER
NL 2016, R: Willem Baptist, 16 Min.
Dokumentarfilm, OmeU, freigegeben ab 6, empfohlen ab 10

Damien lebt bei seinen Großeltern. Um seinem toten Vater ein Stück näher zu kommen, bastelt Damien Raketen, die in den Himmel fliegen sollen.

REGIE

Er wurde 1979 geboren und lebt in Rotterdam. Der Absolvent der Willem de Kooning School of Arts und diverser Filmworkshops, darunter des Berlinale Talent Campus, dreht, schreibt und produziert Dokumentar- und Spielfilme. Zurzeit arbeitet er als Berater für den Dutch Cultural Media Fund, als Creative Producer bei Tangerine Tree und dreht verschiedene Folgen der IKON Jugend-Dokuserie Mensjesrechten/Just Kids.

Filmografie
2016 DREAMS ABOUT A FATHER / 2013 WILD BOAR / 2011 DONNIE

DEAR DAD / LIEBER PAPA / CHER PAPA
BE 2016, R: div. Kinder, 5 Min.
Animationsfilm, OmeU, freigegeben ab 6, empfohlen ab 10

Briefwechsel zwischen einem Vater an der Front und seinen Kindern im Heimatdorf während des ersten Weltkriegs. Zwischen Bombenalarm und Schutzgraben geht der Alltag dennoch weiter.

REGIE

Schülerinnen und Schüler haben bei dem Projekt des belgischen Animationsstudios Camera-etc aktiv mitgewirkt. Von der Erschließung des historischen Themas und der Animationstechnik hin zur Erstellung von Drehbuch und Storyboard waren die Kinder bei jedem Produktionsschritt involviert. Sie bastelten die Animationsfiguren aus Tonpapier, animierten diese Frame für Frame und nahmen Klänge und Stimmen für den Soundtrack auf. Schnitt und Tonmischung übernahm das Animationsteam von Camera-etc.

GOOD LUCK, ORLO! / ALLES GUTE, ORLO! / SREČNO, ORLO!
SI 2016, R: Sara Kern, 14 Min.
Spielfilm, OmeU, freigegeben ab 6, empfohlen ab 10

Orlo verliert ein Geschwisterchen, noch bevor er es das erste Mal sieht. Seine Eltern sind von Schmerz übermannt. Mit dem Wunsch, seiner Familie zu helfen und sie wieder »ganz« zu machen, zieht Orlo abends los und tut etwas Unerwartetes.

REGIE

Sara Kern, Jahrgang 1989, hat einen Abschluss in Film and TV Directing der AGRFT in Slowenien. In ihrer Studienzeit gewann sie mehrere Drehbuchpreise. Ihr Abschlussfilm MAKS lief auf internationalen Festivals und wurde in Japan vertrieben. Als freiberufliche Drehbuchautorin war sie mehrere Jahre für das slowenische Nationalfernsehen tätig und arbeitet momentan an ihrem ersten Langfilm, IVANA.

Filmografie
2016 SREČNO, ORLO! /  2012 MAKS / 2011 ČASOVNA BANKA

CHE!
NL 2016, R: Elsbeth Fraanje, 14 Min.
Dokumentarfilm, OF, freigegeben ab 6, empfohlen ab 10

Der zwölfjährige Che hat jede Menge Fantasie und eine Schwäche fürs Blutrünstige. Zwischen Horrorfilmen und Halloween verfolgt die liebevoll schrullige Doku seinen Alltag mit Eltern, die getrennt leben, Geschwistern und Freunden.

REGIE

Elsbeth Fraanje ist Dokumentarfilmerin und –rechercheurin. Sie studierte Audiovisual Media an der Utrecht School of The Arts und absolvierte den niederländischen „Kids & Docs“ Workshop. Ihr Abschlussfilm „BOUND TO DANCE“ wurde von TV5Monde weltweit ausgestrahlt. CHE! ist ihre erste Jugend-Doku über einen Jungen mit einer lebhaften Fantasie und einer Vorliebe für Horror.

Filmografie
2016 CHE! / 2013 SUBURBAN GOD / 2011 THAT’S ALL FOLK! / 2010 DE DANS

SWALLOWS AND AMAZONS / SCHWALBEN UND AMAZONEN

SWALLOWS AND AMAZONS / SCHWALBEN UND AMAZONEN

GB 2016, R: Philippa Lowthorpe, 97 Min.
Spielfilm, OF mit dt. Einsprache, freigegeben ab 6, empfohlen ab 8

Die Geschwister John, Susan, Tatty und Roger fahren dieses Jahr nur mit ihrer Mutter in die Ferien in den englischen Lake District. Nach viel Überredungskunst dürfen sie allein auf eine einsame Insel im See segeln – und das Abenteuer beginnt. Denn schnell wird klar, dass die Insel gar nicht so einsam ist… Von wem stammt die frische Feuerstelle und wer ist der seltsame Mann, der mit einem Papagei auf der Schulter auf einem Hausboot am See wohnt? Angesiedelt in den 1930er Jahren, versprüht der Film den Charme eines klassischen Abenteuerfilms und lässt die Zuschauer/innen mit seinen pittoresken Bildern ganz in die spannende Geschichte um Freundschaft, Familie und Zusammenhalt eintauchen.

DEUTSCHLANDPREMIERE

Gewinner »Films4Families« Preis der Jugendjury, Seattle international Film Festival 2017 und »Grand Prize Feature«, New York international Children’s Film Festival

MI, 4.10., 14 Uhr
Kino des Deutschen Filmmuseums
Nach Voranmeldung: LUCAS Leinwandgespräch

DO, 5.10., 9 Uhr AUSGEBUCHT!
Kino des Deutschen Filmmuseums
Nach Voranmeldung: LUCAS Leinwandgespräch

Zu diesem Film bieten wir pädagogisches Begleitmaterial an.

TRAILER

REGIE


Die britische Film- und Fernsehregisseurin ist unter anderem für ihre Fernsehserien CALL THE MIDWIFE und FIVE DAUGHTERS vielfach ausgezeichnet worden. Für erstere erhielt sie als erste Frau den BAFTA Award in der Kategorie Beste Regie: Spielfilm. Sie produziert und dreht außerdem Dokumentarfilme. SWALLOWS AND AMAZONS ist ihr Langspielfilmdebüt.

Filmografie:
2016 SWALLOWS AND AMAZONS / 2015 CIDER WITH ROSIE / 2012 CALL THE MIDWIFE (TV Serie)

JANUARY / ANFANG JANUAR / PRIMERO ENERO

JANUARY / ANFANG JANUAR / PRIMERO ENERO

AR 2016, R: Darío Mascambroni, 63 Min.
Spielfilm, deutsche Synchronfassung, freigegeben ab 6, empfohlen ab 9

In den griechischen Mythen, die Valentinos Papa ihm während der letzten Ferien im idyllisch ab gelegenen Familienhaus erzählt, bevor es verkauft wird, kommen Frauen als unberechenbare Fabelwesen vor. Aber die Kamera erzählt eine andere Geschichte. In poetischen Bildern fängt sie etwas ein, das fehlt, und zwar so intensiv, dass die Abwesenheit von Valentinos Mutter fast sinnlich zu spüren ist. Sie ist dabei, während der Vater seinen Sohn beim Fischen, Wandern und Spielen an die Traditionen seiner Familie heranführt. Angefüllt mit neuen Eindrücken, beginnt Valentino, eigene Rituale zu entwickeln und aus dem Abschied von etwas wird ein zaghafter Neubeginn.

Gewinner »Best Film Award« und »Feisal Preis« beim argentinischen BAFCi 2016 und nominiert für den »Crystal Bear« der Generation Kplus, Internationale Filmfestspiele Berlin 2017

MI, 4.10., 9 Uhr → AUSGEBUCHT (für Schulklassen) 
Kino des Deutschen Filmmuseums
Regisseur Darío Mascambroni, Regieassistenz Florencia Wehbe und Produzentin Yanina Moyano

Nach Voranmeldung: LUCAS Leinwandgespräch

FR, 6.10., 12.30 Uhr
Kino des Deutschen Filmmuseums
Nach Voranmeldung: LUCAS Leinwandgespräch
Regisseur Darío Mascambroni, Regieassistenz Florencia Wehbe und Produzentin Yanina Moyano

Zu diesem Film bieten wir pädagogisches Begleitmaterial an.

TRAILER

REGIE


Darío Mascambroni wurde im argentinischen Córdoba geboren und schloss 2010 sein Filmstudium ab. Im Anschluss arbeitete er als Kameramann bei verschiedenen Fernseh- und Film projekten. 2016 stellte er seinen ersten Langfilm, ANFANG JANUAR (PRIMERO ENERO), fertig, der bei verschiedenen Festivals weltweit aufgeführt und ausgezeichnet wurde. Zurzeit arbeitet er an seinem zweiten Langfilm.

Filmografie
2016 PRIMERO ENERO / 2017 MOCHILA DE PLOMO

THE HOOLIGANS / DIE HALBSTARKEN

THE HOOLIGANS / DIE HALBSTARKEN

BRD 1956, R: Georg Tressler, 97 Min.
Spielfilm, dt. OF, FSK 12

Freddy und seine Jungs provozieren, pöbeln und prügeln sich. Kleinere Hehlereien und Diebstähle stehen auf der Tagesordnung – bis zu dieser Nacht: Es soll der ganz große Coup werden, das große Geld für alle lockt. Zum ersten Mal ist auch Freddys jüngerer Bruder Jan dabei. Kann der Besonnene der unterschiedlichen Brüder das drohende Unheil aufhalten?
Rebellieren und Aufbegehren einer verunsicherten Jugend gegen die eigenen Eltern und gegen eine als starr und spießig empfundene Gesellschaft, aber auch das Abdriften derer, die auf legale Weise keine Chance für sich sehen, in die Kriminalität – das alles hat mehr als 60 Jahre nach der Erstausstrahlung dieses rasanten Klassikers nichts an Aktualität eingebüßt.

MI, 4.10., 11 Uhr
Cinema

 

 

DIE BRÜCKE / THE BRIDGE

DIE BRÜCKE

FILMVORFÜHRUNGEN

DO, 22.09., 10:00 Uhr
CineStar Metropolis
Einsprache der deutschen Übersetzung im Saal

FR, 23.09., 11:00 Uhr
Kino des Deutschen Filmmuseums
Auswahl der Sprachversion über Kopfhörer – Original oder deutsche Übersetzung

Karten können während des Festivals am Tag der Vorstellung nur an den jeweiligen Kassen Countern erstanden werden. Kartenbuchungen für Folgetage sind – mit Ausnahme der Caligari FilmBühne – telefonisch unter 069 961 220 678 möglich.

D 1959, Regie: Bernhard Wicki, 105 Min., Spielfilm, dt. OF
FSK 12, empfohlen ab 13

Ein Stück deutsche Kinogeschichte: der (Anti-)Kriegsfilm aus dem Jahre 1959 – frei  nach dem gleichnamigen autobiografischen Roman von Gregor Dorfmeister.  April 1945, die letzten Kriegstage: In einer Kleinstadt im Bayerischen Wald stehen sieben 16-jährige Jungen, jeder mit einem sehr unterschiedlichen sozialen Hintergrund, kurz vor der Einberufung zur Wehrmacht. Krieg ist für sie – so will es die nationalsozialistische Erziehung – nicht nur eine männliche Pflicht, sondern ebenso eine Ehre, das Vaterland  zu verteidigen. Die Jungen werden abkommandiert, eine – strategisch unwichtige – Brücke vor den anrückenden Amerikanern zu verteidigen. (SW)

»Der Antikriegsfilm DIE BRÜCKE schafft es uns den Schrecken des Krieges realistischer, authentischer und brutaler näher zubringen wie kein Film vor oder nach ihm. Außerdem zeigt der Film die Sinnlosigkeit und Grausamkeit des Krieges, ist ein unbeschreibliches Meisterwerk und gehört zu den Filmen, die man unbedingt gesehen haben muss.«
Sead Hadzimusovic, Helene Lange-Schule, Frankfurt Höchst

TRAILER

REGIE

Bernhard Wicki

Nach dem Abitur besuchte Bernhard Wicki die Schauspielschule des Staatlichen Schauspielhauses in Berlin. 1939 wurde er für mehrere Monate im Konzentrationslager Sachsenhausen inhaftiert. Nach seiner Entlassung besuchte er das Max-Reinhardt-Seminar in Wien und arbeitete als Schauspieler. Mit dem Antikriegsfilm DIE BRÜCKE gelang Wicki der internationale Durchbruch als Regisseur.

Filmografie (Auswahl)
1989 Das Spinnennetz / 1984 Die Grünstein-Variante / 1977 Die Eroberung der Zitadelle / 1964 Der Besuch / 1961 Das Wunder des Malchias / 1959 Die Brücke / 1958 Warum sind sie gegen uns?