RAUF

RAUF

FILMVORFÜHRUNGEN

SO, 18.09., 16:00 Uhr (mit persönlicher Einladung)
Kino des Deutschen Filmmuseums
Auswahl der Sprachversion über Kopfhörer – Original oder deutsche Übersetzung
Im Anschluss Filmgespräch mit den Regisseuren Bariş Kaya und Soner Caner und dem Schauspieler Alen Hüseyin Gürsoy

MO, 19.09., 11:00 Uhr
CineStar Metropolis
Einsprache der deutschen Übersetzung im Saal
Präsentiert und moderiert von Schüler/innen der Käthe Kollwitz Schule in Frankfurt.
Im Anschluss Filmgespräch mit den Regisseuren Bariş Kaya und Soner Caner und dem Schauspieler Alen Hüseyin Gürsoy

Karten können während des Festivals am Tag der Vorstellung nur an den jeweiligen Kassen Countern erstanden werden. Kartenbuchungen für Folgetage sind – mit Ausnahme der Caligari FilmBühne – telefonisch unter 069 961 220 678 möglich.

acrobat-dc-no-shadow-48x48Zu diesem Film bieten wir pädagogisches Begleitmaterial an.

TRK 2016, Regie: Bariş Kaya, Soner Caner, 94 Min., Spielfilm, OmeU
freigegeben ab 6, empfohlen ab 8

Als der neunjährige Rauf nicht mehr zur Schule gehen will, schickt ihn sein Vater als Lehrling zu einem Schreiner. Dessen Haupterwerb ist die Herstellung von Särgen, denn der Guerilla-Krieg wütet in den Bergen hier im Nordosten der Türkei. Immer wieder dringt Geschützdonner in das kärgliche Dunkel der Behausungen. Rauf lernt schnell, befeuert von seiner Zuneigung zu Zana, der Tochter des Schreiners und doppelt so alt wie Rauf. Nur zu gern nimmt er ihren Auftrag an, einen rosafarbenen Schal aus der Stadt mitzubringen – allein: Er weiß nicht, wie die Farbe »Rosa« aussieht. Als er es weiß, ist es zu spät. Subtil und mit leiser Melancholie erzählt der Film von einem Reifeprozess und beeindruckt zudem mit grandiosen Landschaftsbildern. (DS)

Gewinner »Spezial Preis der Jury«, Istanbul International Film Festival 2016

TRAILER


REGIE

Bariş Kaya

Soner Caner

Bariş Kaya studierte Kino und Film in der Türkei. Er hat bereits mehrere Werbespots realisiert und für Filmproduktionen gearbeitet. Gemeinsam mit Regisseur

Soner Caner hat er an Levent Semerci’s Filmprojekt NEFES gearbeitet. Soner Caner erhielt für seine Arbeit bei NEFES den Preis als bester Art Director beim Altin Koza Film Festival.

Filmografie (gemeinsam)
2016 Rauf

BIRDMAN

BIRDMAN

FILMVORFÜHRUNG

DO, 22.09., 21:00 Uhr
Kino des Deutschen Filmmuseums
Original mit englischen Untertiteln

Karten können während des Festivals am Tag der Vorstellung nur an den jeweiligen Kassen Countern erstanden werden. Kartenbuchungen für Folgetage sind – mit Ausnahme der Caligari FilmBühne – telefonisch unter 069 961 220 678 möglich.

USA 2014, Regie: Alejandro González Iñárritu, Spielfilm, 120 Min, Omdt.U FSK 12, empfohlen ab 12 Jahren

Riggan Thomson wurde durch seine Darstellung des Comic-Helden Birdman weltberühmt. Nun möchte der in die Jahre gekommene Schauspieler mit einem Theaterstück an seine früheren Erfolge anknüpfen. Doch während der Vorbereitungen zum Stück hat Thomson es mit einem unberechenbaren Schauspieler, seiner frisch aus dem Entzug kommenden Tochter Sam und seiner eigensinnigen Ex-Frau Sylvia  zu tun. Als wäre das noch nicht genug, gibt er sich immer mehr der Vorstellung hin, selbst Superkräfte zu haben – genau wie die Rolle seines Lebens Birdman. Alejandro G. Iñárritu inszeniert eine Komödie, die unterhaltsam verdeutlicht, wie vergänglich Ruhm und Erfolg sind. (LR)

Gewinner von 4 Oscars® Academy Awards 2016

TRAILER

REGIE

Alejandro González Iñárritu

Alejandro González Iñárritu studierte Kommunikationswissenschaft an der Universidad Iberoamericana in Mexiko. Anschließend arbeitete er als Radiomoderator eines mexikanischen Radiosenders, bevor er 2000 mit AMORES PERROS sein Spielfilmdebüt feierte. González Iñárritu war der erste mexikanische Regisseur, dem der »Prix de la mise en scéne«  auf dem Filmfestival in Cannes verliehen wurde.

Filmografie
2015 The Revenant / 2014 Birdman / 2010 Biutiful / 2007 Chacun son cinéma / 2006 Babel / 2003 21 Gramm / 2002 11’09“01 – September 11 / 2001 Powder Kreg / 2000 Amores Perros / 1996 El Timbre

YEELEN / DAS LICHT

YEELEN / DAS LICHT

FILMVORFÜHRUNG

MO, 21.09., 21:00 Uhr
Kino des Deutschen Filmmuseums
Original mit englischen Untertiteln

Karten können während des Festivals am Tag der Vorstellung nur an den jeweiligen Kassen Countern erstanden werden. Kartenbuchungen für Folgetage sind – mit Ausnahme der Caligari FilmBühne – telefonisch unter 069 961 220 678 möglich.

BF/D/F/MLI 1987, Regie: Souleymane Cissé, 105 Min., Spielfilm, OmeU
FSK 6, empfohlen ab 12

Für Nianankoro steht fest: Er möchte Heiler werden – so wie sein Vater Soma. Doch dieser fürchtet die Konkurrenz des Sohnes und will mit allen Mitteln verhindern, dass er ihm ebenbürtig wird. Schließlich schickt Nianankoros Mutter ihren Sohn auf eine Reise, auf der er das Wissen erwerben soll, um den Vater herauszufordern. In beeindruckenden Bildern erzählt der Film vom Erwachsenwerden des jungen Mannes auf seinen langen Märschen durch Savanne, Flüsse, Täler und Hügel. Beinahe zwanzig Jahre nach seiner Premiere gilt YEELEN noch immer als einer der wichtigsten Filme des afrikanischen Kinos. (SW)

Gewinner »Preis der Jury« , Internationale Filmfestspiele Cannes, 1987

REGIE

Souleymane Cissé

Von Kindheit an von Film begeistert, studierte Souleymane Cissé Film in Moskau. Anschließend arbeitete er als Kameramann für das Informationsministerium in Mali. Seit 1972 realisiert er eigene Filme. Sein Debütfilm BAARA (1978) gewann den Preis beim FESPACO (Festival Panafricain du Cinéma et de la Télévision de Ouagadougou) erhielt. Cissé gilt als einer der renommiertesten afrikanischen Regisseure.

Filmographie
2009 Min Ye / 1995 Waati / 1987 Yeelen / 1982 Finye / 1978 Baara / 1975 Den muso / 1973 Cinq jours d’une vie

KIRIKOU ET LA SORCIÈRE / KIRIKU UND DIE ZAUBERIN

KIRIKOU ET LA SORCIÈRE / KIRIKU UND DIE ZAUBERIN

FILMVORFÜHRUNG

MO, 19.09., 18:30 Uhr
Kino des Deutschen Filmmuseums
Original mit englischen Untertiteln

Karten können während des Festivals am Tag der Vorstellung nur an den jeweiligen Kassen Countern erstanden werden. Kartenbuchungen für Folgetage sind – mit Ausnahme der Caligari FilmBühne – telefonisch unter 069 961 220 678 möglich.

F 1999, Regie: Michel Ocelot, 74 Min., Spielfilm, OmeU
freigegeben ab
0, empfohlen ab 8

Wunderkind Kiriku kann seit seiner Geburt sprechen und unheimlich schnell rennen. Die böse Zauberin Karaba hat sein Heimatdorf und die Einwohner fest im Griff: Sie hat die einzige Wasserquelle versiegen lassen, und alle Männer, die gegen sie kämpfen wollten, sind spurlos verschwunden. Nun liegt es am kleinen Kiriku, Karaba zu besiegen. Er macht sich auf den gefährlichen Weg zu seinem weisen Großvater, der ihm dabei helfen soll. Die Parabel erzählt, wie es Kiriku mit viel Liebe, Intellekt und Beharrlichkeit gelingt, den Fluch Karabas zu brechen. Der Film erinnert auch Erwachsene daran, wie wichtig es ist, in kindlicher Manier unablässig die »Warum«-Frage zu stellen. (LR)

Gewinner »Großer Preis« Annecy International Animated Film Festival 1999

TRAILER

REGIE

Inspiriert von Lotte Reinigers Scherenschnitten fasste Michel Ocelot den Entschluss, eigene Filme zu fertigen. Sein Kurzfilm LA LÉGENDE DU PAUVRE BOSSU (F 1982) wurde mit dem nationalen Filmpreis Frankreichs, dem César, ausgezeichnet. KIRIKU UND DIE ZAUBERIN ist Ocelots Langfilmdebüt, später realisierte er noch zwei weitere Filme über Kiriku.

Filmografie (Auswahl)
1980 Les 3 inventeurs / 1982 La légende du pauvre Bossu / 1992 La contes de la nuit / 1998 Kirikou et la sorcière / 2000 Princes et princesses / 2005 Kirikou et les bêtes sauvages / 2006 Azur et Asmar / 2012 Kirikou et les hommes et les femmes

JEUX INTERDITS / VERBOTENE SPIELE

JEUX INTERDITS / VERBOTENE SPIELE

FILMVORFÜHRUNGEN

MO, 19.09., 11:00 Uhr
Kino des Deutschen Filmmuseums
Auswahl der Sprachversion über Kopfhörer – Original oder deutsche Übersetzung

DO, 23.09., 10:00 Uhr
Kino im Hafen 2
Filme in deutscher Sprache

Karten können während des Festivals am Tag der Vorstellung nur an den jeweiligen Kassen Countern erstanden werden. Kartenbuchungen für Folgetage sind – mit Ausnahme der Caligari FilmBühne – telefonisch unter 069 961 220 678 möglich.

F 1952, Regie: René Clément, 102 Min., Spielfilm, dt. synchronisiert
FSK 12, empfohlen ab 12

Frankreich 1940, inmitten des Zweiten Weltkrieges. Der Filmklassiker erzählt die Geschichte zweier Kinder, die im Spiel die Grausamkeit des Krieges und den Tod ihrer Angehörigen verarbeiten. Auf der Flucht vor den Deutschen sterben die Eltern und der kleine Hund der fünfjährigen Paulette. Mit dem toten Tier auf dem Arm trifft das Mädchen in einem Dorf auf den elfjährigen Michel. Auch er ist früh mit dem Tod konfrontiert: Sein älterer Bruder liegt im Sterben. Auf dem Hof seiner Eltern legen die Kinder einen kleinen Friedhof an, auf dem sie nicht nur Paulettes Hund, sondern auch andere tote Tiere begraben. Doch die Freundschaft der beiden Kinder wird bedroht, als Paulette in ein Waisenhaus gebracht werden soll. (SW)

Gewinner »Goldener Löwe«, Biennale Venedig 1952

»Die einfache jedoch ergreifende Handlung von VERBOTENE SPIELE hat es geschafft mich mit einer neuartigen Interpretation vom Verhältnis zwischen Leben und Tod zu fesseln und immer wieder Zusammenhänge mit Ereignissen und Problemen der heutigen Welt herzustellen.«
Lukas, 13, Wöhlerschule

Filmkritik von Lukas Prokot, 8.Klasse, Wöhlerschule Frankfurt

TRAILER

REGIE

René Clément

René Clément war wohl einer der bedeutendsten französischen Regisseuren in der Nachkriegszeit des Zweiten Weltkrieges. Seine Filme zeichnen sich durch eine originelle, einfallsreiche Regiearbeit sowie technische Virtuosität und den Gebrauch Spezialeffekten aus. Clément verstarb am 17. März 1996 in Monaco.

Filmografie
1983 Princess and a photographer / 1970 Le Passager de la pluie/  1966 Paris brûle-t-il? / 1961 Che gioia vivere / 1956 Gervaise / 1954 Monsieur Ripois / 1952 Jeux interdits / 1949 Le mura di Malapaga

RARA

RARA

FILMVORFÜHRUNGEN

DI, 20.09., 11:00 Uhr
Kino des Deutschen Filmmuseums
Auswahl der Sprachversion über Kopfhörer – Original oder deutsche Übersetzung

MI, 21.09., 11:30 Uhr
Caligari FilmBühne
Einsprache der deutschen Übersetzung im Saal und englische Untertitel

Karten können während des Festivals am Tag der Vorstellung nur an den jeweiligen Kassen Countern erstanden werden. Kartenbuchungen für Folgetage sind – mit Ausnahme der Caligari FilmBühne – telefonisch unter 069 961 220 678 möglich.

CHI/ARG 2016, Regie: Pepa San Martin, 93 Min., Spielfilm, OmeU
freigegeben ab 6, empfohlen ab 10

Die 12-Jährige Sara lebt mit ihrer jüngeren Schwester, ihrer Mutter und deren Lebensgefährtin zusammen. Während die lesbische Beziehung für die Mädchen nichts Außergewöhnliches ist und der Alltag sich wie in den meisten Familien gestaltet – man isst zusammen, lacht, streitet und verträgt sich – stößt die Konstellation nicht überall auf Akzeptanz. Als der Vater das Sorgerecht einklagt, droht die Familie auseinandergerissen zu werden. Subtil und entdramatisiert stellt RARA das Diktat hegemonialer Familienkonzepte infrage. Nicht die gleichgeschlechtlichen Eltern, sondern die Reaktionen der Gesellschaft, vor allem aber die Pubertät stürzen die Jugendlichen ins Gefühlschaos. (MK)

Gewinner »Großer Preis der Internationalen Jury« , Berlinale Generation Kplus 2016

TRAILER

REGIE

Pepa San Martín

Pepa San Martín studierte Schauspiel und arbeitete zunächst in verschiedenen Theaterproduktionen bevor sie begann, selbst Regie zu führen. 2011 legte sie ihren ersten Kurzfilm vor: LA DUCHA gewann auf der Berlinale den DAAD-Kurzfilmpreis. RARA ist Martíns Spielfilmdebüt.

Filmografie
2016 Rara / 2012 Gleisdreieck / 2010 La Ducha,

OFFLINE – DAS LEBEN IST KEIN BONUSLEVEL / OFFLINE – ARE YOU READY FOR THE NEXT LEVEL?

OFFLINE – DAS LEBEN IST KEIN BONUSLEVEL / OFFLINE – ARE YOU READY FOR THE NEXT LEVEL?

FILMVORFÜHRUNGEN

MI 21.09., 9:30 Uhr
CineStar Metropolis
Einsprache der deutschen Übersetzung im Saal
Im Anschluss Filmgespräch mit dem Hauptdarsteller Moritz Jahn
Diese Vorstellung ist ausgebucht

DO, 22.09., 14:00 Uhr
Kino des Deutschen Filmmuseums
Auswahl der Sprachversion über Kopfhörer – Original oder deutsche Übersetzung
Im Anschluss Filmgespräch mit dem Regisseur Florian Schnell und dem Hauptdarsteller Moritz Jahn

Karten können während des Festivals am Tag der Vorstellung nur an den jeweiligen Kassen Countern erstanden werden. Kartenbuchungen für Folgetage sind – mit Ausnahme der Caligari FilmBühne – telefonisch unter 069 961 220 678 möglich.

Schüler/innen der IGS Herder haben sich im Rahmen von LUCAS Fokussiert mit dem Film auseinandergesetzt und präsentieren ihre Ergebnisse im Kino.

D 2016, Regie: Florian Schnell, 87 Min., Spielfilm, dt. OF
freigegeben ab 6, empfohlen ab 10

Statt für das Abitur zu pauken, levelt Jan sich lieber als Krieger Fenris im Online-Game „Utgard“ nach oben und verbringt seine Tage und Nächte vor dem Rechner. Als sein Account von einem Gegenspieler gehackt wird, muss er sich der größten Quest seines Lebens stellen: Auf seiner Reise durch die echte Welt, in der er ohne Goldmünzen und Zauberkräfte analoge Hindernisse und Gegner/innen bewältigen muss, trifft er auf die durchgeknallte Gamerin Karo. Verbündet für die Rückeroberung ihrer gestohlenen Avatare, entdecken die beiden Teenager schließlich ihre wahre Identität. Die kreative Mixtur aus Realfilm und Animation ist keine Dämonisierung von Computerspielen, sondern ein unterhaltsames Plädoyer für eine ausgewogene Liaison zwischen Virtual Life und Real Life. (MK)

Nominiert »Bester junger Darsteller«, Max-Ophüls Festival 2016

»Als Single-Player hat man gegen ein Team keine Chance! Das ist im Film, im Spiel und im echten Leben so!«
Luis, 12 Jahre, Obsidianklasse der IGS Herder

TRAILER

REGIE

Florian Schnell

Florian Schnell wurde 1984 geboren. Er studierte »Szenische Künste« in Hildesheim und Spielfilm-Regie  an der Filmakademie BW. Seine Filme zeichnen sich besonders durch kreative Mischformen von Animation und Realfilm aus und wurden mit zahlreichen nationalen und internationalen Preisen ausgezeichnet.

Filmografie:
2015/2016 OFFLINE – Das Leben ist kein Bonuslevel / 2015/2016 Im Schatten Europas / 2012 Mia und der Minotaurus / 2011 Frisch gestrichen / 2010 Meinungsmeer / 2009 HYBRIS / 2004 Zwei Menschen

Hauptdarsteller

Moritz jahn

Moritz Jahn ist in Hamburg groß geworden und stand auch dort das erste
mal vor der Kamera. Von 2007 bis 2009 drehte er als Hauptdarsteller
für die Kinderkrimiserie DIE PFEFFERKÖRNER (D seit 1999, R: div.). Darauf folgte die Doppelrolle in dem zweiteiligen Fernsehfilm PRINZ UND BOTTEL (D 2010, R: Karola Hattop). Zuletzt war er in der Serie MORGEN HÖR ICH AUF (D 2016, R: Martin Eigler) zu sehen. Er ist 21 Jahre alt und liebt Film, seine Gitarre und den Fc St. Pauli.

PHANTOM BOY

PHANTOM BOY

FILMVORFÜHRUNGEN

DO, 22.09., 11:30 Uhr
CineStar Metropolis
Einsprache der deutschen Übersetzung im Saal

Karten können während des Festivals am Tag der Vorstellung nur an den jeweiligen Kassen Countern erstanden werden. Kartenbuchungen für Folgetage sind – mit Ausnahme der Caligari FilmBühne – telefonisch unter 069 961 220 678 möglich.

FR, 23.09., 9:00 Uhr
Kino des Deutschen Filmmuseums
Auswahl der Sprachversion über Kopfhörer – Original oder deutsche Übersetzung
Diese Vorstellung ist ausgebucht

B/F 2015, Regie: Alain Gagnol, Jean-Loup Felicioli, 84 Min., Spielfilm
freigegeben ab 6, empfohlen ab 8

New York steht im Bann eines unheimlichen Schurken, der damit droht, die gesamte Stadt mit einem Virus zu vernichten. Ein Polizist, der schwer verletzt wird als er auf den Bösewicht trifft, begegnet im Krankenhaus einem an Krebs erkrankten Jungen. Dieser kann als unsichtbares Phantom aus seinem Körper schweben und dabei mit ihm kommunizieren. Gemeinsam versuchen sie mit Hilfe einer tollkühnen Journalistin der Gangsterbande das Handwerk zu legen. Ein echter Superheldenfilm, jedoch mit Tiefgang und wertevermittelnden Aspekten. (LH)

»Der Film zeigt uns, dass auch Schwächen Stärken sein können und macht uns deshalb Mut!«
Florian, 12 Jahre, Obsidianklasse der IGS Herder

TRAILER

REGIE

Alain Gagnol

Jean-Loup Felicioli

Ursprünglich wollte Alain Gagnol Comiczeichner werden und absolvierte eine Ausbildung am École Emile Cohl in Lyon. Doch er orientierte sich um, wurde Regisseur und Drehbuchautor. Jean-Loup Felicoli besuchte Kunsthochschulen unter anderem in Annecy, Straßburg und Perpignan. Beide Regisseure arbeiten im Folimage Animation Studio und haben gemeinsam schon mehrere Filme realisiert.

Filmografie (gemeinsam)
2015 Phantom Boy / 2011 Une vie de Chat / 2006 Mauvais Temps / 2005 Le Couloir / 2001 Le Nez a la Fenetre / 1998 Les Tragedies Minuscules / 1995 L’Egoiste

MUSSA

MUSSA

FILMVORFÜHRUNGEN

MI, 21.09., 14:00 Uhr
Kino des Deutschen Filmmuseums
Auswahl der Sprachversion über Kopfhörer – Original oder deutsche Übersetzung
Im Anschluss Filmgespräch mit der Produzentin Daniela Rachminov Sidi.

Karten können während des Festivals am Tag der Vorstellung nur an den jeweiligen Kassen Countern erstanden werden. Kartenbuchungen für Folgetage sind – mit Ausnahme der Caligari FilmBühne – telefonisch unter 069 961 220 678 möglich.

FR, 23.09., 16:30 Uhr
CINEMA
Original mit englischen Untertiteln
mit dem Vorfilm HONEY AND OLD CHEESE / HONIG UND ALTER KÄSE
Im Anschluss Filmgespräch mit der Produzentin Daniela Rachminov Sidi.

Die Filmvorführung ist ein Angebot für die Tagungsgäste von Film, Flucht und Interkultur. Gäste die nicht an der Tagung teilnehmen, können am Abend der Vorstellung nur an der Kasse im CINEMA Karten erwerben (ab halbe Stunde vor Vorstellungsbeginn).

acrobat-dc-no-shadow-48x48Zu diesem Film bieten wir pädagogisches Begleitmaterial an.

ISR 2015, Regie: Anat Goren, 59 Min., Dokumentarfilm, OmeU
freigegeben ab 6, empfohlen ab 8

Mussa spricht nicht. Seit fünf Jahren. In der Schule in Tel Aviv kommuniziert er per Computer auf Hebräisch. Seine Lehrerin und ihr Sohn kümmern sich um ihn. Der Elfjährige stammt aus Äthiopien und gehört zu den Tausenden, die »illegal« nach Israel gekommen und jederzeit von Abschiebung bedroht sind. Er muss miterleben, wie Freund/innen und Mitschüler/innen von einem auf den anderen Tag des Landes verwiesen werden – bis es eines Tages auch ihn und seine Mutter trifft… Regisseurin Anat Goren hat Mussa über Monate begleitet und erzählt an seinem Beispiel einfühlsam vom Schicksal Geflüchteter in Israel. (DS)

Weltpremiere: HotDocs Toronto 2015

»Mussa zeigt wie illegales Leben wirklich ist. Der Film ist toll gemacht und zeigt ohne Tricks oder vorgegebenen Text, durch wahre Begebenheiten das Leben und die Tücken, die so ein Dasein mit sich bringen.« Zoë Clara Ahlf, 8. Klasse, Wöhlerschule Frankfurt

TRAILER

REGIE

Anat Goren

Anat Goren wurde 1973 in Israel geboren. Studiert hat sie an der Koteret Journalistenschule in Tel Aviv. Goren ist nicht nur Regisseurin, sondern arbeitet auch als Moderatorin und Produzentin.

Filmografie
2015 Mussa / 2005 Jobniks / 2004 To be somebody

PRODUZENT/IN

Daniela Sidi

Daniela Rachminov Sidi, geboren und aufgewachsen in Italien, studierte Kino und Fernsehen an der Universität in Tel Aviv. Für den TV Sender Educational Israeli und den Children’s Israeli TV Channel arbeitete sie sowohl in der Produktion als auch in der Regie. MUSSA ist ihr erster Dokumentarfilm als Produzentin.

Filmografie
2015 Mussa

ADAMA

ADAMA

FILMVORFÜHRUNGEN

MI, 21.09., 9:00 Uhr
Kino des deutschen Filmmuseums
Auswahl der Sprachversion über Kopfhörer – Original oder deutsche Übersetzung
Im Anschluss Filmgespräch mit dem Komponisten Pablo Pico

FR, 23.09., 9:00 Uhr
CineStar Metropolis
Einsprache der deutschen Übersetzung im Saal
Im Anschluss Filmgespräch mit dem Komponisten Pablo Pico

Karten können während des Festivals am Tag der Vorstellung nur an den jeweiligen Kassen Countern erstanden werden. Kartenbuchungen für Folgetage sind – mit Ausnahme der Caligari FilmBühne – telefonisch unter 069 961 220 678 möglich.

acrobat-dc-no-shadow-48x48Zu diesem Film bieten wir pädagogisches Begleitmaterial an.

F 2015, Regie: Simon Rouby, 85 Min., Animationsfilm, OmeU
freigegeben ab 6, empfohlen ab 10

Der junge Adama wächst in einem abgeschiedenen westafrikanischen Dorf auf. Als sein Bruder von der französischen Kolonialmacht für den Einsatz im ersten Weltkrieg rekrutiert wird, folgt ihm Adama, um ihn zurückzubringen. Er lernt eine Welt kennen, die von Soldaten und riesigen Maschinen beherrscht scheint.  Doch der Junge schlägt sich durch, von den Wüsten seiner Heimat bis nach Paris und schließlich in die Schützengräben der Schlacht von Verdun, wo er seinen Bruder vermutet. ADAMA erzählt eine bisweilen poetisch anmutende Geschichte mit realistisch erscheinenden Bildern. Dabei werden Leben in der afrikanischen Heimat und die Welt Europas in einem scharfen Kontrast gezeichnet. (DS)

Gewinner »André-Martin Award« für einen französischen Spielfilm, Annecy International Animation Festival 2016

»Der Film ADAMA hat mir gut gefallen, weil er einerseits geschichtliche Fakten vermittelt und andererseits zeigt, dass Familie das wichtigste ist.« Gladie, 9. Klasse der Schillerschule Offenbach

TRAILER

REGIE

Simon Rouby

Seine ersten künstlerischen Erfahrungen sammelte Simon Rouby mit der Spraydose, bevor er sich später der Bildhauerei und Malerei zuwandte. Er studierte Film in Paris und Los Angeles. Seine Filme wurden für viele internationale Filmfestivals ausgewählt, darunter Cannes, Clermont, San Diego, Bukarest, Ottawa und Taiwan.

Filmografie
2015 Adama / 2010 La Marche / 2007 Le Présage / 2007 Blindspot

 

KOMPONIST

Pablo Pico

Komponist, Arrangeur und Musiker Pablo Pico, geboren 1983, studierte Schlagzeug und klassisches Schlagzeug und lernte – danach – Saxophon, Klarinette und Klavier als Autodidakt. Er begann als Komponist animierter Kurzfilme, produziert von der berühmten Gobelins L’École de L’Image. Diese Erfahrung öffnete ihm den Weg in die französische Welt der Animation. Im Jahr 2014 komponierte erin Zusammenarbeit mit Quatuor Voce und dem Sänger Gaëlle Méchalyhis – die Filmmusik für OUT OF EDEN (R: Séverine Pinkasfeld). Für den animierten Spielfilm ADAMA arbeitete er mit dem berühmten französischen Rapper und Dichter Oxmo Puccino zusammen.