DAS LETZTE HALBE JAHR / THE LAST SIX MONTHS

DAS LETZTE HALBE JAHR

FILMVORFÜHRUNGEN

MI, 21.09., 11:00 Uhr
CineStar Metropolis
Einsprache der deutschen Übersetzung im Saal
Im Anschluss Filmgespräch mit der Regisseurin Anna Wahle, der Protagonistin Laura Brüchle und dem Redakteur Christian Cloos

FR, 23.09., 12:00 Uhr
Kino im Hafen 2
Filme in deutscher Sprache
Im Anschluss Filmgespräch mit der Produzentin Meike Martens

Karten können während des Festivals am Tag der Vorstellung nur an den jeweiligen Kassen Countern erstanden werden. Kartenbuchungen für Folgetage sind – mit Ausnahme der Caligari FilmBühne – telefonisch unter 069 961 220 678 möglich.

D 2016, Regie: Anna Wahle, 80 Min., Dokumentarfilm, dt. OF, freigegeben ab 12, empfohlen ab 13

Der Dokumentarfilm begleitet sechs Zehntklässler kurz vor dem Abschluss: Das Leben kreist um Schule, Freundschaft und Liebe. Die Suche nach Individualität und Gruppenzugehörigkeit birgt Konflikte, verwirrte Gefühle, Glück und Enttäuschungen. Anna Wahle dringt tief, aber behutsam in die Lebenswelt der Jugendlichen vor, beobachtet sie voller Respekt, Empathie und niemals aus der überlegen-distanzierten Perspektive des Erwachsenen. Auch den Voice-over-Kommentar überlässt sie ihren Protagonist/innen, die den Zuschauer/innen wie einem Tagebuch ihre intimen Gedanken, Wünsche und Sorgen anvertrauen. Nicht nur für ein junges Publikum: Auch jenseits der Adoleszenz erkennt man sich wieder und erinnert an das Leben mit 15. (MK)

 »Schule, Freunde, Familie: Viel zu viel Drama! DAS LETZTE HALBE JAHR beschäftigt sich mit Dingen, die jeder von uns kennt und zeigt, was uns Teenager bewegt und welche Probleme wir haben.«
Nicoleta, 9. Klasse der Schillerschule Offenbach

Filmkritik von Luana Napolitano, 9.Klasse, Schillerschule Offenbach

REGIE

Anna wahle

Schon während der Schulzeit hat Anna Wahle im Kölner Filmhaus erste Filmversuche unternommen. Anschließend studierte sie Filmregie in Köln, Lausanne und Zürich. Wahle lehrt als Hochschul-Dozentin und leitet Filmworkshops für Jugendliche.

Filmografie
2016 Das letzte halbe Jahr / 2014 Nora in New York / 2012 Wir! / 2010 Zeche is nich Episode: Die Anden des Ruhrgebiets / 2009 Herr Rücker / 2008 Playgirl / 2007 Mit Pferden kann man nicht ins Kino gehen

 

PRODUZENTIN

Meike Martens

Meike Martens, geboren 1974, ist Produzentin und Geschäftsführerin der Blinker Filmproduktion in Köln (www.blinkerfilm.de). Als Mentorin ist Meike in der Projektentwicklung u.a. für die Berlinale tätig, zudem in Auswahlgremien und Jurys wie dem Deutschen Kurzfilmpreis.

 

 

PROTAGONISTIN

Laura Brüchle

Laura Brüchle ist eine der Protagonist/innen im Film DAS LETZTE HALBE JAHR – für sie war es die erste Erfahrung bei einem Filmdreh. Die Dreharbeiten empfand sie als eine echte Herausforderung, war aber zugleich begeistert von dieser Möglichkeit,  neue Erfahrungen sammeln zu können. Laura schloss dieses Jahr ihre Fachhochschulreife im Fachgebiet Sozialwesen ab und beginnt im Oktober ein Studium der Sozialen Arbeit.

 

DIE BRÜCKE / THE BRIDGE

DIE BRÜCKE

FILMVORFÜHRUNGEN

DO, 22.09., 10:00 Uhr
CineStar Metropolis
Einsprache der deutschen Übersetzung im Saal

FR, 23.09., 11:00 Uhr
Kino des Deutschen Filmmuseums
Auswahl der Sprachversion über Kopfhörer – Original oder deutsche Übersetzung

Karten können während des Festivals am Tag der Vorstellung nur an den jeweiligen Kassen Countern erstanden werden. Kartenbuchungen für Folgetage sind – mit Ausnahme der Caligari FilmBühne – telefonisch unter 069 961 220 678 möglich.

D 1959, Regie: Bernhard Wicki, 105 Min., Spielfilm, dt. OF
FSK 12, empfohlen ab 13

Ein Stück deutsche Kinogeschichte: der (Anti-)Kriegsfilm aus dem Jahre 1959 – frei  nach dem gleichnamigen autobiografischen Roman von Gregor Dorfmeister.  April 1945, die letzten Kriegstage: In einer Kleinstadt im Bayerischen Wald stehen sieben 16-jährige Jungen, jeder mit einem sehr unterschiedlichen sozialen Hintergrund, kurz vor der Einberufung zur Wehrmacht. Krieg ist für sie – so will es die nationalsozialistische Erziehung – nicht nur eine männliche Pflicht, sondern ebenso eine Ehre, das Vaterland  zu verteidigen. Die Jungen werden abkommandiert, eine – strategisch unwichtige – Brücke vor den anrückenden Amerikanern zu verteidigen. (SW)

»Der Antikriegsfilm DIE BRÜCKE schafft es uns den Schrecken des Krieges realistischer, authentischer und brutaler näher zubringen wie kein Film vor oder nach ihm. Außerdem zeigt der Film die Sinnlosigkeit und Grausamkeit des Krieges, ist ein unbeschreibliches Meisterwerk und gehört zu den Filmen, die man unbedingt gesehen haben muss.«
Sead Hadzimusovic, Helene Lange-Schule, Frankfurt Höchst

TRAILER

REGIE

Bernhard Wicki

Nach dem Abitur besuchte Bernhard Wicki die Schauspielschule des Staatlichen Schauspielhauses in Berlin. 1939 wurde er für mehrere Monate im Konzentrationslager Sachsenhausen inhaftiert. Nach seiner Entlassung besuchte er das Max-Reinhardt-Seminar in Wien und arbeitete als Schauspieler. Mit dem Antikriegsfilm DIE BRÜCKE gelang Wicki der internationale Durchbruch als Regisseur.

Filmografie (Auswahl)
1989 Das Spinnennetz / 1984 Die Grünstein-Variante / 1977 Die Eroberung der Zitadelle / 1964 Der Besuch / 1961 Das Wunder des Malchias / 1959 Die Brücke / 1958 Warum sind sie gegen uns?

JEUX INTERDITS / VERBOTENE SPIELE

JEUX INTERDITS / VERBOTENE SPIELE

FILMVORFÜHRUNGEN

MO, 19.09., 11:00 Uhr
Kino des Deutschen Filmmuseums
Auswahl der Sprachversion über Kopfhörer – Original oder deutsche Übersetzung

DO, 23.09., 10:00 Uhr
Kino im Hafen 2
Filme in deutscher Sprache

Karten können während des Festivals am Tag der Vorstellung nur an den jeweiligen Kassen Countern erstanden werden. Kartenbuchungen für Folgetage sind – mit Ausnahme der Caligari FilmBühne – telefonisch unter 069 961 220 678 möglich.

F 1952, Regie: René Clément, 102 Min., Spielfilm, dt. synchronisiert
FSK 12, empfohlen ab 12

Frankreich 1940, inmitten des Zweiten Weltkrieges. Der Filmklassiker erzählt die Geschichte zweier Kinder, die im Spiel die Grausamkeit des Krieges und den Tod ihrer Angehörigen verarbeiten. Auf der Flucht vor den Deutschen sterben die Eltern und der kleine Hund der fünfjährigen Paulette. Mit dem toten Tier auf dem Arm trifft das Mädchen in einem Dorf auf den elfjährigen Michel. Auch er ist früh mit dem Tod konfrontiert: Sein älterer Bruder liegt im Sterben. Auf dem Hof seiner Eltern legen die Kinder einen kleinen Friedhof an, auf dem sie nicht nur Paulettes Hund, sondern auch andere tote Tiere begraben. Doch die Freundschaft der beiden Kinder wird bedroht, als Paulette in ein Waisenhaus gebracht werden soll. (SW)

Gewinner »Goldener Löwe«, Biennale Venedig 1952

»Die einfache jedoch ergreifende Handlung von VERBOTENE SPIELE hat es geschafft mich mit einer neuartigen Interpretation vom Verhältnis zwischen Leben und Tod zu fesseln und immer wieder Zusammenhänge mit Ereignissen und Problemen der heutigen Welt herzustellen.«
Lukas, 13, Wöhlerschule

Filmkritik von Lukas Prokot, 8.Klasse, Wöhlerschule Frankfurt

TRAILER

REGIE

René Clément

René Clément war wohl einer der bedeutendsten französischen Regisseuren in der Nachkriegszeit des Zweiten Weltkrieges. Seine Filme zeichnen sich durch eine originelle, einfallsreiche Regiearbeit sowie technische Virtuosität und den Gebrauch Spezialeffekten aus. Clément verstarb am 17. März 1996 in Monaco.

Filmografie
1983 Princess and a photographer / 1970 Le Passager de la pluie/  1966 Paris brûle-t-il? / 1961 Che gioia vivere / 1956 Gervaise / 1954 Monsieur Ripois / 1952 Jeux interdits / 1949 Le mura di Malapaga

NOT WITHOUT US – NICHT OHNE UNS

NOT WITHOUT US – NICHT OHNE UNS

FILMVORFÜHRUNGEN

MI, 21.09., 11:30 Uhr
CineStar Metropolis
Einsprache der deutschen Übersetzung im Saal
Im Anschluss Filmgespräch mit der Regisseurin Sigrid Klausmann
Diese Vorstellung ist ausgebucht

DO, 22.09., 12:00 Uhr
Kino im Hafen 2
Filme in deutscher Sprache
Im Anschluss Filmgespräch mit dem Produzenten Walter Sittler
Diese Vorstellung ist ausgebucht

Bei beiden Vorstellungen werden die LUCAS Location Scouts anwesend sein.

acrobat-dc-no-shadow-48x48Zu diesem Film bieten wir pädagogisches Begleitmaterial an.

D 2016, Regie: Sigrid Klausmann, 87 Min., Dokumentarfilm, dt. OF
freigegeben ab 6, empfohlen ab 10

Der Dokumentarfilm begleitet 8- bis 12-Jährige aus aller Welt auf dem Schulweg – ein universelles Kindheitsritual, das sich sehr unterschiedlich gestaltet: Zu Fuß, mit dem Zug, auf Skiern oder einem Esel. Auf dem Weg vom Zuhause durch die Nachbarschaft – über Berge, durch gefährliche Ghettos oder verlassene Wüsten – sprechen die Kinder über sich, über Heimat, Familie und Zukunft, über Sorgen und Wünsche. Der Film offenbart eine Vielzahl individueller, teils ernüchternder Lebens- und Erfahrungshorizonte einer sensiblen und (selbst-)bewussten Generation, die auch angesichts einer erbarmungslosen Welt voller Ideale steckt. Ein facettenreiches Kindheitsporträt, das herausfordert: zur Annäherung an das Fremde und zur Reflexion des Eigenen. (MK)

Gewinner »Goldener Nils« Preis der Kinderfilmjury, Festival des deutschen Films Ludwigshafen 2016, Gewinner >>Goldener Spatz<<, nominiert >>Best European documentary for children<<

REGIE

Sigrid Klausmann

Sigrid Klausmann wurde 1955 im Schwarzwald geboren. Als Sport- und Gymnastiklehrerin unterrichtete sie zunächst an Schulen, u.a. Schloss Salem. 1979 wurde sie Lehrerin für Tanz, als Choreographin übernahm sie mehrere Stücke. Durch ihr langjähriges Engagement an der Ludwigsburger Kunstschule Labyrinth erhielt sie 2004 den Kulturpreis der Stadt Ludwigsburg.

Filmografie
2015 Not Without Us / 2015 199 kleine Helden / 2014 199 kleine Helden / 2013 199 kleine Helden / 2011/2012 DaHeim / 2010 Thomas Hitzlsperger und die Township Kinder / 2009 UBUNTU – Die zweite Chance /2009 Lisette und ihre Kinder / 2008 Cherkezi

Der Film wird präsentiert mit freundlicher Unterstützung von Fraport.

PRODUZENT

Walter Sittler

Walter Sittler, geboren 1952, ist Schauspieler und Produzent. Er absolvierte seine Schauspielausbildung an der Otto-Falckenberg-Schule in München. Seit 1995 ist er als freier Schauspieler in diversen TV- Serien sowie bei vielfältigen Auftritten in ganz Deutschland bei Lesungen und Theaterstücken zu sehen. Für seine Rolle in der Serie NIKOLA gewann er den Deutschen Fernsehpreis in der Kategorie Beste Comedy und Bester Schauspieler.