INTERNATIONALER FACHTAG: Filmbildung digital ? Nationale und europäische Bildungspolitik in der Praxis

Stand: 01. August 2018

Programm Internationaler Fachtag: Filmbildung digital? – Nationale und europäische Bildungspolitik in der Praxis

21. September 2018, Museum Angewandte Kunst, Schaumainkai 17, 60594 Frankfurt

09:00-09:30: Registrierung & Kaffee

09:30-09:45: Begrüßung
Ellen M. Harrington (Direktorin, Deutsches Filminstitut- DIF), Christine Kopf (Leitung Filmbildung und -vermittlung, DIF)

Moderation: Kerstin Herlt (Koordination EU Projekte, DIF)

09:45-10:30:  Die Rolle des Visuellen in Strategien „Digitaler Bildung“ in Deutschland und Österreich
Dr. Petra Missomelius (Assistenzprofessorin an der Universität Innsbruck, Institut für Medien, Gesellschaft und Kommunikation), F&A

10:30-11:15: Digitale Bildung und Filmbildung in den Niederlanden (AT)
Florine Wiebenga (Leitung Filmbildung, EYE Filmmuseum, Amsterdam) + 1 Lehrer/in, F&A

11:15-11:25: Kaffeepause

11:25-11:55: Über den streaming service „Filmcentralen“ und seine praktische Anwendung (AT)
Martin Brandt-Pedersen, (Berater für Filmbildung, Dänisches Filminstitut, Kopenhagen) + 1 Lehrer/in (angefragt), F&A

11:55-12:40: Präsentation der „Nanouk“ Plattform und ihre Anwendung in Schulen (AT)
Olivier Demay (Programmentwickler bei Les Enfants de cinéma, Paris), Bérengère Delbos (Ecole et cinéma Vienne, Poitiers), F&A

12:40-13:30: Mittagspause

13:30: Begrüßung
Julia Fleißig (Festivalleitung LUCAS – Internationales Festival für junge Filmfans)

Digital tools Teil I – Moderation: Christine Kopf

13:35-14:15: Historisch-kritische Filmbildung und praktische Herangehensweise in der digitalen Filmbildung
Olaf Schneider (Vorstand der AMMMa AG – Akademie für Medienpädagogik, Medienforschung und Multimedia, Bielefeld), Detlef Endeward (ehemals Niedersächsisches Landesinstitut für schulische Qualitätsentwicklung, Hildesheim)

14:15-14:45: Studierende des Masterprogramms „Filmkultur: Archivierung, Programmierung, Präsentation“ (DIF, Goethe-Universität Frankfurt) erkunden das interaktive Bildungspaket zu F. W. Murnau, F&A

Digital tools Teil II – Moderation: Horst Sulewski (Vorstand der GMK – Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur)

14:45-15:15: Schüler/innen des Neuen Gymnasiums Rüsselsheim erkunden die interaktiven Lerneinheiten zu „2001 – A Space Odyssey“ Koordinator: Dr. Carsten Siehl (Filmpädagoge, Bad Nauheim)

15:15-15:30: Kaffeepause

15:30-16:00: Uwe Leonhardt (Geschäftsführer Film und Schule NRW, Münster, angefragt) Filmsprache interaktiv: Das Konzept der TopShot App

16:00-16:30: Schüler/innen der IGS Herder erkunden die TopShot App Koordinator: Christian Dirksen (Lehrer, Herderschule), F&A

16:30-17:15: Gesprächsrunde: Was lernen wir von den europäischen Partnern und ihren praktischen Erfahrungen für die Filmbildung in Deutschland?

Moderation: Dr. Petra Missomelius

Michael Jahn (Projektmanager bei Vision Kino, Berlin, angefragt), Detlef Endeward (ehemals Niedersächsisches Landesinstitut für schulische Qualitätsentwicklung, Hildesheim), Merten Giesen (Geschäftsführer des Medienzentrums Frankfurt), Christine Kopf, Uwe Leonhard, Katrin Willmann (Filmreferentin, Bundeszentrale für politische Bildung)

17:15: Ende des Fachtages

Die Teilnahme am Fachtag ist kostenlos, wir bitten allerdings um Anmeldung bis zum 15. September 2018 unter https://tinyurl.com/y8r2ydma

VIRÁGVÖLGY | BLOSSOM VALLEY

VIRÁGVÖLGY | BLOSSOM VALLEY

HU 2018. R: László Csuja. 83 Min. Spielfilm
ung. OmeU. Freigegeben ab 12. Empfohlen ab 16

DEUTSCHLANDPREMIERE

Scheinbar aus einer Laune heraus entführt die rebellische Bianka ein Baby in einem Park in Budapest. Kurz darauf begegnet sie dem stillen, langsamen Laci, dessen Onkel ihn als Arbeitskraft ausbeutet. Das ungewöhnliche Duo gibt sich als leibliche Eltern aus und versucht, in einem geklauten Wohnwagen durchzubrennen. Sie üben das Familienleben inkognito, doch ihr Spiel mit dem Feuer droht zu scheitern. Regie-Debütant László Csuja zeigt die Beziehung zweier Menschen auf der hilflosen Suche nach Geborgenheit und fordert mit seinen Laiendarsteller/innen zum genauen Hinsehen auf. (AB)

Karlovy Vary IFF 2018: Gewinner »East of the West«

Themen: Geborgenheit, Beziehungen, Familie
Unterrichtsfächer: Religion/Ethik, Philosophie

SO, 23.9. | 18:30 Uhr | Kino des Deutschen Filmmuseums 

TRAILER

REGIE


László Csuja hat an der University of Theatre and Film Arts Budapest Drehbuch studiert. Sein Kurzfilm FOSZFOR nahm an den Wettbewerben der Festivals Tampere, Cork und Edinburgh teil. Zurzeit arbeitet Csuja an einem Dokumentarfilm über den ukrainisch-russischen Militärkonflikt. VIRÁGVÖLGY (BLOSSOM VALLEY) ist sein Langfilmdebüt.

Filmografie (Auswahl)
NINE MONTHS WAR (in Produktion) | 2018 VIRÁGVÖLGY | 2009 FOSZFOR (Kurzfilm)

KISSING CANDICE

KISSING CANDICE

IE 2017. R: Aoife McArdle. 103 Min. Spielfilm
Eng.OF. Freigegeben ab 16. Empfohlen ab 16

Von ihrem Vater lässt sich Candice nichts sagen, für die Mutter bleibt nur Verachtung. Ansonsten macht ihr vor allem ihre Epilepsie zu schaffen. Als sie fast gekidnappt wird und dabei einen Anfall erleidet, bleibt einer der Angreifer an ihrer Seite. In Jacob erkennt sie den jungen Mann, der seit Kurzem ihre Träume auf unerklärliche Weise beherrscht. Selbstbewusst nähert sie sich ihm an und sorgt damit in seiner Gang für Wirbel. In intensiven Farb- und Lichtspielen überschlagen sich die rauen Welten der 17-jährigen Heldin. (AB)

Toronto IFF 2017: Nominiert »Discovery Award«, Boston Irish FF 2018: Gewinner »Best Breakthrough Feature«, Berlinale 2018: Nominiert »Bester Film« GENERATION 14plus

Themen: Identität, Jugendkultur, Krankheit
Unterrichtsfächer: Psychologie, Kunst, Englisch

SA, 22.9. | 18:30 Uhr | Kino des Deutschen Filmmuseums

TRAILER

REGIE


Aoife McArdle (Belfast) ist eine nordirische Filmemacherin, die sich mit Musikvideos wie »Open Eye Signal« (Jon Hopkins) oder »Every Breaking Wave« (U2), aber auch mit preisgekrönten Kurz- und Werbevideos branchenübergreifend einen Namen gemacht hat. KISSING CANDICE ist ihr Langfilmdebüt.

Filmografie (Auswahl)
2017 KISSING CANDICE | 2017 EQUAL LOVE (Kurzfilm) | 2015 EVERY BREAKING WAVE (Kurzfilm) | 2013 OPEN EYE SIGNAL (Kurzfilm)

RAFIKI

RAFIKI

ZA/DE/NL/FR/KE/NO 2018. R: Wanuri Kahiu. 82 Min. Spielfilm
swa/eng. OmeU. Freigegeben ab 12. Empfohlen ab 16

Skateboard, Fußball, Jungsfreunde: Kena verweigert sich nicht nur optisch, mit ihren kurzen Haaren und dem lässigen Cap, den Erwartungen der Anderen. Ziki mit den farbenprächtigen Dreads denkt auch nicht daran, sich in ein Rollenbild zu fügen. Wie gut, dass sie beide ein Auge aufeinander geworfen haben! Obwohl ihre Väter in Kenias Hauptstadt Nairobi gegeneinander um ein Ministeramt kämpfen und Homophobie und religiöser Fanatismus um sich greifen, beginnen die zwei jungen Frauen ihre Anziehung mutig und selbstbestimmt zu leben. Eine bunte, queer-feministische Ansage von einem Film! (AB)

Cannes FF 2018 »Un Certain Regard«, Karlovy Vary IFF 2018

Themen: Gender, Queer, Rebellion, Liebe
Unterrichtsfächer: Erdkunde, Religion/Ethik, Gesellschaftslehre, Politik und Wirtschaft

DI, 25.9. | 18:30 Uhr | Kino des Deutschen Filmmuseums

TRAILER

REGIE


Wanuri Kahiu (*1980 in Nairobi) zählt seit dem vielfach ausgezeichneten FROM A WHISPER zu den herausragenden afrikanischen Geschichtenerzähler/innen ihrer Generation. Sie ist Mitgründerin der Medienfirma AFROBUBBLEGUM, Kinderbuchautorin, »TED Fellow« 2017 und »World Economic Forum cultural leader« 2018.

Filmografie (Auswahl)
GER (in Produktion) | RUSTIES (in Produktion) | 2017 RAFIKI | 2009 FOR OUR LAND (Kurzfilm) | 2009 PUMZI (Kurzfilm) | 2008 FROM A WHISPER