IN MY BLOOD IT RUNS

IN MY BLOOD IT RUNS

So sein können, wie ich wirklich bin: Doku über einen jungen Aboriginal

Australien 2019. Regie: Maya Newell. Drehbuch: Maya Newell. 84 Min. Dokumentarfilm. engl./arrernte OmeU mit deutscher Einsprache (online optional). Freigegeben ab 6. Empfohlen ab 12.

Die Weißen leben in Häusern mit Pool, Dujuan und seine Familie im Camp. In der Schule erfährt der Junge von Captain Cook, aber nichts von der Sprache und der Kultur seines Volks, der Arrernte, die schon immer in Zentral-Australien gelebt haben. „Ich möchte ein normales Leben“, sagt der 10-Jährige. „Ich möchte ein Aboriginal sein.“ Aber warum ist das so schwierig? IN MY BLOOD IT RUNS porträtiert den Jungen und eine Gesellschaft, in der Indigene immer noch diskriminiert werden. 2019 hat Dujuan deshalb vor dem UN-Menschenrechtsrat eine Rede gehalten. (KT)

DEUTSCHLANDPREMIERE

Themen: Identität, Geschichte, Australien, Diskriminierung, Aktivismus, Erziehung, Schule

Im Kino
FR, 25.9. | 18 Uhr | DFF


Extras
Filmgespräch mit den Regisseur, Produzent und Film Advisor
Leinwandgespräch buchen via bitter@dff.film
Trailer
Begleitmaterial 

 

F.A.Q.

Regie

Maya Newell (*1988, Australien) studierte Film sowie Kommunikation, Medienkünste und Produktion in Sydney und London. Der Großteil ihrer filmischen Arbeit umfasst Dokumentationen, welche auf zahlreichen internationalen Filmfestivals gezeigt wurden. Ihr erster Langfilm GAYBY BABY (2015) über Kinder von gleichgeschlechtlichen Eltern, erhielt den ATOM Award für den besten Dokumentarfilm. IN MY BLOOD IT RUNS ist Newells fünfter Dokumentarfilm als Regisseurin.

Filmografie (Auswahl):

2019 IN MY BLOOD IT RUNS | 2015 GAYBY BABY | 2013 GROWING UP GAYBY | 2010 TWO (Kurzfilm) | 2006 RICHARD: THE MOST INTERESTINGEST PERSON I’VE EVER  


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ALICE JÚNIOR

ALICE JÚNIOR

Bunte Influencerin fordert die Provinz-Engstirnigkeit heraus

Brasilien 2019. Regie: Gil Baroni. Drehbuch: Luiz Bertazzo. 87 Min. Spielfilm. port. OmeU. Freigegeben ab 12. Empfohlen ab 14.  

Als wäre es nicht genug, ständig als Junge wahrgenommen zu werden, muss Influencerin Alice auch noch von Recife in die Provinz ziehen. „Ich bin hetero, verdammt nochmal“ verkündet sie dort, genervt von all der himmelschreienden Planlosigkeit. Dass sie auf der katholischen Schule gewaltig aneckt, überrascht die charismatische und selbstbewusste Alice wenig. Zum Glück gibt es zwischen Machismo und Shaming auch korrekte Kids: Die nerdige Viviane, die lässige Taísa und Bruno, von dem sich Alice ihren ersten Kuss erträumt. Mit dem poppigen Charme ihres Online- und Offline-Auftritts erobert sich die transidente Jugendliche ein Stück Leichtigkeit in einem engstirnigen Umfeld. (AB)

Themen: Identität, Erwachsenwerden, Transgender, Freundschaft, Social Media, Menschenrechte, Brasilien, Stadt und Land  

Im Kino
SA, 26.9. | 18 Uhr | DFF



Extras
Filmgespräch mit dem Regisseur und einem Darsteller

Leinwandgespräch kostenfrei buchen via bitter@dff.film
Trailer
Begleitmaterial

F.A.Q.

Regie

In seinen Filmen thematisiert Gil Baroni (*1979, Brasilien) Menschenrechtsfragen, wie die Stärkung von Minderheiten, Geschlechter- und soziale Gerechtigkeit. Als Miteigentümer von “Beija Flor Films” produziert und schreibt Baroni Filmprojekte mit ähnlichem Anliegen, speziell mit Fokus auf LGBTQ+-Themen. Sowohl viele Filme seiner Produktionsfirma als auch Baronis eigene Filme wurden auf zahlreichen internationalen Festivals gezeigt und ausgezeichnet. ALICE JÚNIOR feierte seine Premiere auf der 70. Berlinale.   

Filmograpie (Auswahl):

2019 ALICE JÚNIOR | 2016 THE LOVE OF CATERINA | 2016 EVEN HORIZON (Short film) | 2015 CYCLE 7-1 (Short film) 

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