ANTIGONE

ANTIGONE

Vielfach ausgezeichnete, kraftvolle Adaption des antiken Dramas

Kanada 2019. Regie & Drehbuch: Sophie Deraspe. 109 Min. Spielfilm. frz. OmU. Freigegeben ab 12. Empfohlen ab 15.

Im kanadischen Montréal haben Antigone, ihre Geschwister und die Großmutter vor Jahren Zuflucht gefunden. Dort leben sie in einer winzigen Wohnung und hegen große Hoffnungen, dass die Einser-Schülerin Antigone ihren Weg machen wird. Als es zu einer familiären Tragödie kommt, folgt Antigone ihrem Gewissen, gerät dabei in die Mühlen des Justizsystems und gefährdet für ihr Verständnis von Liebe und Gerechtigkeit ihre Zukunft. Hochaktuell, packend und sehr politisch zeigt die von der Kritik hochgelobte Adaption des antiken Dramas mit großer visueller und musikalischer Wucht eine Tragödie der heutigen Zeit. (HA)

Themen: Migration, Familie, Literaturverfilmung, starke Frauen, Gewissen, Gerechtigkeit, Justiz

Im Kino
SA, 26.9. | 20:30 Uhr | DFF




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F.A.Q.

Regie

Sophie Deraspe (*1973, Kanada) kam über ihre Beschäftigung mit Visueller Kunst und Literatur zum Film und arbeitet heute als Kamerafrau und Regisseurin. Nach einigen dokumentarischen Arbeiten legte sie 2006 ihr Spielfilmdebüt RECHERCHER VICTOR PELLERIN vor, der sich wie der mehrfach ausgezeichnete Nachfolger LES SIGNES VITAUX mit Realismus beschäftigt. Auf den FIPRESCI-Gewinner LES LOUPS und die Langfilmdoku LE PROFIL AMINA folgt mit ANTIGONE ihr fünfter Langfilm. 

Filmografie (Auswahl):

2019 ANTIGONE | 2019 THE SEVEN LAST WORDS (CoRegie) | 2015 THE WOLVES | 2015 A GAY GIRL IN DAMASCUSTHE AMINA PROFILE | 2009 VITAL SIGNS | 2006 RECHERCHER VICTOR PELLERIN 


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OUR LADY OF THE NILE

OUR LADY OF THE NILE
Notre Dame du Nil

PACKENDER BLICK AUF EIN mädcheninternat in ruanda 1973

Frankreich/Belgien/Ruanda 2019. Regie: Atiq Rahimi. Drehbuch: Atiq Rahimi, Ramata Toulaye-Sy. 93 Min. Spielfilm. frz./ kinyarw. OmeU. Freigegeben ab 12. Empfohlen ab 15.  

Im Ruanda des Jahres 1973 leben Mädchen in einem katholischen Eliteinternat in den Bergen. Sie teilen ihren Alltag und ihre Träume, scheinbar unabhängig davon, ob sie zu den Ethnien der Hutu oder Tutsi gehören. Doch die ethnischen Konflikte hängen wie Gewitterdunst über den Mädchen und entladen sich in immer massiver werdenden Auseinandersetzungen, die schließlich zu einer Welle der Gewalt führen. Die von wahren Begebenheiten inspirierte Literaturverfilmung zeichnet in einer packenden Dramaturgie, eindringlichen Darstellungen und einer poetisch-symbolischen Bildsprache im Mikrokosmos des Internates den Weg zur Katastrophe des Jahres 1994. (HA) 

Themen: Literaturverfilmung, ethnische Konflikte, Kolonialismus, Ostafrika, Religion

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F.A.Q.

Regie

Atiq Rahimi (*1962, Kabul, Afghanistan) ist Buchautor und Regisseur. Sein erster Langfilm EARTH AND ASHES erhielt in Cannes 2004 den “Prix du Regard vers l’Avenir” der Sektion Un Certain Regard.“ Sein Roman debüt Syngué Sabour: The Patience Stone, Preisträger des Prix Goncourt 2008, adaptierte er 2011 als Drehbuch und verfilmte es. OUR LADY OF THE NILE, eine Adaption von Scholastique Mukasongas gleichnamigen Roman, ist Atiq Rahimis dritter Langfilm. 

Filmographie (Auswahl):

2019 OUR LADY OF THE NILE | 2012 THE PATIENCE STONE | 2004 EARTH AND ASHES | 2002 AFGHANISTAN, UN ÉTAT IMPOSSIBLE? | 2001 NOUS AVONS PARTAGÉ LE PAIN ET LE SEL 


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