DAYS OF THE BAGNOLD SUMMER

DAYS OF THE BAGNOLD SUMMER

Britisch-schräge Mutter-Sohn-Geschichte mit lakonischem humor

Great Britain 2020. Director: Simon Bird. Drehbuch: Lisa Owens, Joff Winterhart. 86 Min. Spielfilm. engl. OmU. Freigegeben ab 12. Empfohlen ab 14. 

Daniel Bagnold muss sich dem schlimmsten aller Übel stellen: Schuhe einkaufen mit seiner Mutter. Und kurz darauf wird der angedachte Florida-Urlaub beim notorisch abwesenden Vater abgesagt. Die Nerven liegen blank. Was nun? Sechs Wochen Sommerferien mit seiner Mutter Sue, die ihn einfach nur anödet, die Liebe zum Metal nicht versteht, dazu noch Widerworte gibt und Geschichtslehrer Mr. Porter trotz Daniels vehementer Ablehnung zu daten beginnt. Die Zeichen stehen auf Sturm. Umso mehr, als sein bester (einziger) Freund Ky den Bogen auch noch überspannt. (AB)

DEUTSCHLANDPREMIERE

Themen: Generationskonflikt, Mutter-Sohn-Beziehung, Antriebslosigkeit, Subkultur  

Im Kino
SO, 27.9. | 18 Uhr | DFF



Extras

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Filmgespräch mit dem Regisseur

Leinwandgespräch kostenfrei buchen via bitter@dff.film
Trailer
Begleitmaterial
Live-Gespräch am 27.09. um
19:30 Uhr in Zoom

F.A.Q.

Regie

Simon Bird (*1984 in Gilford, England) ist Regisseur, Produzent, Drehbuchautor und Schauspieler und hat auch als Stand-Up-Comedian gearbeitet. Einem breiten Publikum ist er bekannt durch seine Rolle des Will McKenzie in der Comedy-Serie THE INBETWEENERS. Als Regisseur legte er mit dem erfolgreichen Kurzfilm ERNESTINE AND KIT sein Debüt vor. Bei LUCAS ist sein erster Langfilm zu sehen.

 

Filmografie (Auswahl):

2019 DAYS OF THE BAGNOLD SUMMER | 2016 ERNESTINE AND KIT (Short film)

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CRY-BABY 

CRY-BABY 

schrille Musicalparodie auf die rock’n’Roll-Jugendfilme der 1950er

US 1990. Regie & Drehbuch: John Waters. 85 Min. Spielfilm. DF. FSK 12. Empfohlen ab 14.  

Präsentiert von den Jugendlichen des interkulturellen Filmclubs des DFF, „Blickwechsel Jetzt“

1954 in Baltimore: Wade „Cry-Baby“ Walker (Johnny Depp) ist der rebellische Anführer der Jugendbande Drapes, die es auf die rivalisierende Clique Squares abgesehen hat, eine Gruppe reicher, spießiger Teenager. Als sich Allison, die Freundin des Squares-Anführers, in Cry-Baby verliebt, ist der Konflikt vorprogrammiert. Die Bandenstreitigkeiten kochen hoch und Cry-Baby landet im Jugendknast. Ein Befreiungsplan der Drapes muss her.   

Die schrille Musical-Komödie des Trash-Meisters John Waters feiert den Rock‘n’Roll und ist eine Parodie auf Musicals wie GREASE und Elvis-Presley-Filme.  

Themen: Jugendkultur, Popkultur, Musik, Halbstarke, Rock-n-Roll-Ära, Rebellion 

Im Kino
MO, 28.9. | 18 Uhr | DFF

Trailer

F.A.Q.

 

ALICE JÚNIOR

ALICE JÚNIOR

Bunte Influencerin fordert die Provinz-Engstirnigkeit heraus

Brasilien 2019. Regie: Gil Baroni. Drehbuch: Luiz Bertazzo. 87 Min. Spielfilm. port. OmeU. Freigegeben ab 12. Empfohlen ab 14.  

Als wäre es nicht genug, ständig als Junge wahrgenommen zu werden, muss Influencerin Alice auch noch von Recife in die Provinz ziehen. „Ich bin hetero, verdammt nochmal“ verkündet sie dort, genervt von all der himmelschreienden Planlosigkeit. Dass sie auf der katholischen Schule gewaltig aneckt, überrascht die charismatische und selbstbewusste Alice wenig. Zum Glück gibt es zwischen Machismo und Shaming auch korrekte Kids: Die nerdige Viviane, die lässige Taísa und Bruno, von dem sich Alice ihren ersten Kuss erträumt. Mit dem poppigen Charme ihres Online- und Offline-Auftritts erobert sich die transidente Jugendliche ein Stück Leichtigkeit in einem engstirnigen Umfeld. (AB)

Themen: Identität, Erwachsenwerden, Transgender, Freundschaft, Social Media, Menschenrechte, Brasilien, Stadt und Land  

Im Kino
SA, 26.9. | 18 Uhr | DFF



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Filmgespräch mit dem Regisseur und einem Darsteller

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Begleitmaterial

F.A.Q.

Regie

In seinen Filmen thematisiert Gil Baroni (*1979, Brasilien) Menschenrechtsfragen, wie die Stärkung von Minderheiten, Geschlechter- und soziale Gerechtigkeit. Als Miteigentümer von “Beija Flor Films” produziert und schreibt Baroni Filmprojekte mit ähnlichem Anliegen, speziell mit Fokus auf LGBTQ+-Themen. Sowohl viele Filme seiner Produktionsfirma als auch Baronis eigene Filme wurden auf zahlreichen internationalen Festivals gezeigt und ausgezeichnet. ALICE JÚNIOR feierte seine Premiere auf der 70. Berlinale.   

Filmograpie (Auswahl):

2019 ALICE JÚNIOR | 2016 THE LOVE OF CATERINA | 2016 EVEN HORIZON (Short film) | 2015 CYCLE 7-1 (Short film) 

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