GILBERT’S GRIM REVENGE / GILBERTS GRAUSAME RACHE / GILBERTS GRUSOMME HEVN

GILBERT’S GRIM REVENGE / GILBERTS GRAUSAME RACHE / GILBERTS GRUSOMME HEVN

NO/SE 2016, R: Hanne Larsen, 90 Min.
Spielfilm, OmeU mit dt. Einsprache, freigegeben ab 6, empfohlen ab 10

Eine Allergie kann das Leben zur Hölle machen, das weiß der elfjährige Gilbert. In seinem Fall sind es Eier. Geburtstagsfeiern wie die des Nachbarmädchens Line werden zur Herausforderung – vor allem, wenn man diesem Mädchen gefallen und der neue Torwart in ihrem Eishockeyteam werden möchte. Als ob das nicht schwierig genug wäre, muss sich Gilbert auch noch einen erbitterten Kampf mit seiner äußerst eigenwilligen Tante Doris liefern. Eigentlich sollte sie während der Reise seiner Eltern auf ihn aufpassen, stattdessen wird sie zu seiner ärgsten Feindin. Ein irrsinnig schräger, witziger Film mit einem charmant charismatischen Hauptdarsteller.

Gewinner »Preis der Kinderjury« nordische Filmtage Lübeck 2016

DI, 3.10., 16 Uhr
Kino des Deutschen Filmmuseums
Nach Voranmeldung: LUCAS Leinwandgespräch
zu Gast: Hauptdarsteller Simon Hobbel Rosendahl

DO, 5.10., 10.30 Uhr
CineStar Metropolis 

Zu diesem Film bieten wir pädagogisches Begleitmaterial an.

TRAILER

REGIE


Hanne Larsen, geboren 1978, studierte Drehbuch und Regie in Dänemark und Norwegen. Nach Abschluss ihres Studiums arbeitete sie in der Kinderfilmredaktion des norwegischen Fernsehens und realisierte dort verschiedene Produktionen vom Drama bis zur Komödie. Sie dreht außerdem Werbefilme und Musikvideos. Neben der Arbeit im Sender schuf sie mehrere preisgekrönte Kurzfilme.

Filmografie
2016 GILBERTS GRUSOMME HEVN / 2009 ELLA / 2008 LILLE FRØ / 2008 VARDE

THE GIRL DOWN LOCH ÄNZI / DAS MÄDCHEN VOM ÄNZILOCH

THE GIRL DOWN LOCH ÄNZI / DAS MÄDCHEN VOM ÄNZILOCH

CH 2016, R: Alice Schmid, 87 Min.,
Spiel- / Dokumentarfilm, OmU, freigegeben ab 6, empfohlen ab 11

Sommerferien in den Schweizer Bergen: Auf dem einsamen Hof ihrer Familie erwartet die zwölfjährige Laura Besuch von Thom, der für eine Woche aus der Stadt kommen und bei der Stall- und Landarbeit helfen soll. Endlich kann sie sich mit jemandem über das Änziloch austauschen, die sagenumwobene Felsschlucht, in der es spuken soll. Der Film stellt Stimmen der Dorfbewohner tableauartig neben Lauras Aufzeichnungen in ihrem Tagebuch, und nähert sich dabei behutsam dem Innenleben seiner jungen Protagonistin. In einer Mischung aus Dokumentar- und Spielfilm schaut und hört er genau hin und fängt – im wahrsten Sinne – auch die leisen Töne ein: Schritte über Waldboden, Strohrascheln, Sommerfliegen – für dieses Mädchen sind sie die Welt.

DEUTSCHLANDPREMIERE

Gewinner »Innerschweizer Filmpreis« der Albert Koechlin Stiftung 2017, nominiert von der European Film Academy für den Young Audience Award 2017

DO, 5.10., 10.30 Uhr
Caligari
Wiesbaden
zu Gast: Regisseurin Alice Schmid

FR, 6.10., 11 Uhr
CineStar Metropolis
zu Gast: Regisseurin Alice Schmid

Zu diesem Film bieten wir pädagogisches Begleitmaterial an.

TRAILER

REGIE


1951 in Luzern geboren, studierte Alice Schmid zunächst Italienisch und Spanisch. Nach Drehbuchstudium und EAVE-Workshop arbeitet sie als Regisseurin, Drehbuchautorin und Schriftstellerin und gründete 1996 die Produktionsfirma Ciné A.S. In ihren Arbeiten erzählt sie Geschichten aus aller Welt, immer mit Blick auf die Perspektive von Kindern.

Filmografie
2016 DAS MÄDCHEN VOM ÄNZILOCH / 2011 DIE KINDER VOM NAPF / 2007 ICH BIN EINE MAUS

 

 

 

 

CLOSE-KNIT / FAMILIENBANDE / KARERA GA HONKI DE AMU TOKI WA

CLOSE-KNIT / FAMILIENBANDE / KARERA GA HONKI DE AMU TOKI WA

JP 2017, Regie: Naoko Ogigami, 127 Min.
Spielfilm, OmeU mit dt. Einsprache, freigegeben ab 6, empfohlen ab 11

Tomos Mutter Hiromi hat mal wieder ihren Job verloren. Häufig kommt sie betrunken nach Hause – und plötzlich gar nicht mehr. Die Elfjährige flüchtet zu ihrem Onkel Makio und dessen neuer Freundin, der Transfrau Rinko. Bei Rinko und ihrer Familie ist nicht nur äußerlich manches anders, als Tomo es kennt: mit ungewohnter Wärme und Fürsorge bemüht sich Rinko, dem Mädchen ein neues Zuhause zu bereiten. In der Schule gilt Tomo wegen ihrer neuen Familie bald als Freak – sie, die sich vor kurzem noch für ihren schwulen Schulfreund Kai geschämt hat. Zwischen Abgrenzung und Zugehörigkeit muss sich Tomo neu verorten – da taucht ihre Mutter wieder auf. Ein unaufgeregter Film über die Suche nach Akzeptanz und Familienzusammenhalt.

Gewinner des »Teddy Jury Awards«, Internationale Filmfestspiele Berlin 2017 sowie des Publikumspreises und »Black Dragon Awards«, Far East Film Festival Udine 2017

DI, 3.10., 9 Uhr
Cinema

FR, 6.10., 14 Uhr
Kino des Deutschen Filmmuseums
Nach Voranmeldung: LUCAS Leinwandgespräch

Zu diesem Film bieten wir pädagogisches Begleitmaterial an.

TRAILER

REGIE


Naoko Ogigami ist eine japanische Drehbuchautorin und Regisseurin. Bereits ihr Spielfilmdebüt, BARBER YOSHINO, wurde auf der Berlinale gezeigt und erhielt dort eine lobende Erwähnung. Seither ist die Filmemacherin regelmäßig auf den wichtigsten Festivals der Welt zu Gast und wurde vielfach ausgezeichnet.

Filmografie
2016 KARERA GA HONKI DE AMU TOKI WA / 2010 TOIRETTO / 2007 MEGANE / 2005 KOI WA GO-SHICHI-GO! / 2003 BARBER YOSHINO

THE HOOLIGANS / DIE HALBSTARKEN

THE HOOLIGANS / DIE HALBSTARKEN

BRD 1956, R: Georg Tressler, 97 Min.
Spielfilm, dt. OF, FSK 12

Freddy und seine Jungs provozieren, pöbeln und prügeln sich. Kleinere Hehlereien und Diebstähle stehen auf der Tagesordnung – bis zu dieser Nacht: Es soll der ganz große Coup werden, das große Geld für alle lockt. Zum ersten Mal ist auch Freddys jüngerer Bruder Jan dabei. Kann der Besonnene der unterschiedlichen Brüder das drohende Unheil aufhalten?
Rebellieren und Aufbegehren einer verunsicherten Jugend gegen die eigenen Eltern und gegen eine als starr und spießig empfundene Gesellschaft, aber auch das Abdriften derer, die auf legale Weise keine Chance für sich sehen, in die Kriminalität – das alles hat mehr als 60 Jahre nach der Erstausstrahlung dieses rasanten Klassikers nichts an Aktualität eingebüßt.

MI, 4.10., 11 Uhr
Cinema