Paneldiskussion:
Das Kindeswohl im Kino zwischen Kunst, Schutz und Vermittlung

Wann: MI, 30.9. | 15:30 Uhr
Wo: Kino des DFF und online

Anmeldung: lucas-welcome@dff.film
Stichwort: „Panel Kindeswohl“

Wie viel Schutz brau­chen jun­ge Menschen im Kino – und wie viel dür­fen Filme ihnen zumu­ten? Und was ver­langt umge­kehrt die künst­le­ri­sche Vision eines Films von sei­nem Publikum? Diese Spannungsfelder ste­hen im Zentrum der Paneldiskussion, die sich expli­zit an Lehrkräfte, Menschen aus der Filmpädagogik und Filmschaffende richtet.

Michael Schmidt, Ständiger Vertreter der Obersten Landesjugendbehörden bei der Freiwilligen Selbstkontrolle, erör­tert die Rolle der FSK: Wie und auf wel­cher gesetz­li­chen Grundlage wer­den Altersfreigaben ermit­telt? Dabei steht vor allem die Bewertung poten­zi­el­ler Gefährdungen für das jun­ge Publikum im Vordergrund. In der film­ver­mit­teln­den Arbeit ist wich­ti­ger, an wen ein Film eigent­lich adres­siert ist und für wel­che Altersgruppe die Herausforderungen, die er bie­tet, geeig­net sind. Der Filmpädagoge und ‑jour­na­list Stefan Stiletto erläu­tert, wel­che Fragestellungen für eine päd­ago­gi­sche Altersempfehlung rele­vant sind. Für einen Einblick in die künst­le­ri­sche Sichtweise sind Filmschaffende der Wettbewerbsfilme ein­ge­la­den. Welches Zielpublikum soll­te adres­siert wer­den, wel­che Überlegungen haben die Entscheidungen beeinflusst?

Nach kur­zen Impulsvorträgen wer­den Ausschnitte aus den Wettbewerbsfilmen DIE SANDALE MEINER SCHWESTER (DE 2026. R: Semih Korhan Güner) und THE CORKSCREW (NO 2026. R: Torfinn Iversen) gesich­tet und diskutiert.

Eingeladen sind:
Michael Schmidt (Ständiger Vertreter der Obersten Landesjugendbehörden bei der Freiwilligen Selbstkontrolle), Stefan Stiletto (Filmpädagoge und ‑jour­na­list), Semih Korhan Güner (Filmschaffender), Torfinn Iversen (Filmschaffender)

Das Gespräch fin­det in deut­scher Sprache statt. Eine eng­li­sche Simultanübersetzung ist über Kopfhörer verfügbar.