KISSING CANDICE

KISSING CANDICE

IE 2017. R: Aoife McArdle. 103 Min. Spielfilm
Eng. OF. Freigegeben ab 16. Empfohlen ab 16

Von ihrem Vater lässt sich Candice nichts sagen, für die Mutter bleibt nur Verachtung. Ansonsten macht ihr vor allem ihre Epilepsie zu schaffen. Als sie fast gekidnappt wird und dabei einen Anfall erleidet, bleibt einer der Angreifer an ihrer Seite. In Jacob erkennt sie den jungen Mann, der seit Kurzem ihre Träume auf unerklärliche Weise beherrscht. Selbstbewusst nähert sie sich ihm an und sorgt damit in seiner Gang für Wirbel. In intensiven Farb- und Lichtspielen überschlagen sich die rauen Welten der 17-jährigen Heldin. (AB)

Toronto IFF 2017: Nominiert »Discovery Award«, Boston Irish FF 2018: Gewinner »Best Breakthrough Feature«, Berlinale 2018: Nominiert »Bester Film« GENERATION 14plus

Themen: Identität, Jugendkultur, Krankheit
Unterrichtsfächer: Psychologie, Kunst, Englisch

SA, 22.9. | 18:30 Uhr | Kino des Deutschen Filmmuseums

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REGIE


Aoife McArdle (Belfast) ist eine nordirische Filmemacherin, die sich mit Musikvideos wie »Open Eye Signal« (Jon Hopkins) oder »Every Breaking Wave« (U2), aber auch mit preisgekrönten Kurz- und Werbevideos branchenübergreifend einen Namen gemacht hat. KISSING CANDICE ist ihr Langfilmdebüt.

Filmografie (Auswahl)
2017 KISSING CANDICE | 2017 EQUAL LOVE (Kurzfilm) | 2015 EVERY BREAKING WAVE (Kurzfilm) | 2013 OPEN EYE SIGNAL (Kurzfilm)

RAFIKI

RAFIKI

ZA/DE/NL/FR/KE/NO 2018. R: Wanuri Kahiu. 82 Min. Spielfilm
swa/eng. OmeU. Freigegeben ab 12. Empfohlen ab 16

Skateboard, Fußball, Jungsfreunde: Kena verweigert sich nicht nur optisch, mit ihren kurzen Haaren und dem lässigen Cap, den Erwartungen der Anderen. Ziki mit den farbenprächtigen Dreads denkt auch nicht daran, sich in ein Rollenbild zu fügen. Wie gut, dass sie beide ein Auge aufeinander geworfen haben! Obwohl ihre Väter in Kenias Hauptstadt Nairobi gegeneinander um ein Ministeramt kämpfen und Homophobie und religiöser Fanatismus um sich greifen, beginnen die zwei jungen Frauen ihre Anziehung mutig und selbstbestimmt zu leben. Eine bunte, queer-feministische Ansage von einem Film! (AB)

Cannes FF 2018 »Un Certain Regard«, Karlovy Vary IFF 2018

Themen: Gender, Queer, Rebellion, Liebe
Unterrichtsfächer: Erdkunde, Religion/Ethik, Gesellschaftslehre, Politik und Wirtschaft

DI, 25.9. | 18:30 Uhr | Kino des Deutschen Filmmuseums
Zu Gast: Darstellerin Samantha Mugatsia

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REGIE


Wanuri Kahiu (*1980 in Nairobi) zählt seit dem vielfach ausgezeichneten FROM A WHISPER zu den herausragenden afrikanischen Geschichtenerzähler/innen ihrer Generation. Sie ist Mitgründerin der Medienfirma AFROBUBBLEGUM, Kinderbuchautorin, »TED Fellow« 2017 und »World Economic Forum cultural leader« 2018.

Filmografie (Auswahl)
GER (in Produktion) | RUSTIES (in Produktion) | 2017 RAFIKI | 2009 FOR OUR LAND (Kurzfilm) | 2009 PUMZI (Kurzfilm) | 2008 FROM A WHISPER

NIGHT COMES ON

NIGHT COMES ON

US 2018. R: Jordana Spiro. 86 Min. Spielfilm
Eng. OF. Freigegeben ab 12. Empfohlen ab 16

DEUTSCHLANDPREMIERE

Angel wurde gerade aus dem Jugendknast entlassen. Ohne Dokumente, entfremdet von alten Bekannten, fährt sie zur kleinen Schwester, die in einer Pflegefamilie lebt. Mit ihr macht sie sich auf den Weg zum Atlantik, wo der gemeinsame Vater ein Haus haben soll. Doch die Schusswaffe in Angels Handtasche lässt keine Zweifel über ihre Motive zurück. Angesiedelt in den verarmten Schichten der schwarzen Community Philadelphias ist NIGHT COMES ON ein authentischer Blick auf das Leben von Kids, die sich selbst überlassen sind. Furios gespielt von Dominique Fishback und Tatum Marilyn Hall. (AB)

Sundance FF 2018: Gewinner »NEXT Innovator Award«

Themen: Familie, Schuld, Gesellschaft, soziale Ungerechtigkeit
Unterrichtsfächer: Englisch, Religion/Ethik, Philosophie, Politik und Wirtschaft

MO, 24.9. | 18:30 Uhr | Kino des Deutschen Filmmuseums
Zu Gast: Darstellerin Tatum Marilyn Hall

DO, 27.9. | 9 Uhr | Kino des Deutschen Filmmuseums
Zu Gast: Darstellerin Tatum Marilyn Hall
Nach Voranmeldung: LUCAS Leinwandgespräch

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REGIE


Jordana Spiro (*1977 in NYC) ist am Circle in the Square Theatre in New York ausgebildet und hat Film an der Columbia University studiert. Als Schauspielerin ist sie aus MY BOYS (TBS) und OZARK (Netflix) bekannt. Ihr Kurzfilm SKIN gewann beim Sundance den »Women in Film Productions« Award. NIGHT COMES ON ist ihr Langfilmdebüt.

Filmografie (Auswahl)
2018 NIGHT COMES ON | 2012 SKIN (Kurzfilm) | 2010 EXIT THE CASTLE (Kurzfilm) | 2009 THE OFF TRACK (Kurzfilm)

VIRÁGVÖLGY | BLOSSOM VALLEY

VIRÁGVÖLGY | BLOSSOM VALLEY

HU 2018. R: László Csuja. 83 Min. Spielfilm
ung. OmeU. Freigegeben ab 12. Empfohlen ab 16

DEUTSCHLANDPREMIERE

Scheinbar aus einer Laune heraus entführt die rebellische Bianka ein Baby in einem Park in Budapest. Kurz darauf begegnet sie dem stillen, langsamen Laci, dessen Onkel ihn als Arbeitskraft ausbeutet. Das ungewöhnliche Duo gibt sich als leibliche Eltern aus und versucht, in einem geklauten Wohnwagen durchzubrennen. Sie üben das Familienleben inkognito, doch ihr Spiel mit dem Feuer droht zu scheitern. Regie-Debütant László Csuja zeigt die Beziehung zweier Menschen auf der hilflosen Suche nach Geborgenheit und fordert mit seinen Laiendarsteller/innen zum genauen Hinsehen auf. (AB)

Karlovy Vary IFF 2018: Gewinner »East of the West«

Themen: Geborgenheit, Beziehungen, Familie
Unterrichtsfächer: Religion/Ethik, Philosophie

SO, 23.9. | 18:30 Uhr | Kino des Deutschen Filmmuseums 
Zu Gast: Regisseur László Csuja

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REGIE


László Csuja hat an der University of Theatre and Film Arts Budapest Drehbuch studiert. Sein Kurzfilm FOSZFOR nahm an den Wettbewerben der Festivals Tampere, Cork und Edinburgh teil. Zurzeit arbeitet Csuja an einem Dokumentarfilm über den ukrainisch-russischen Militärkonflikt. VIRÁGVÖLGY (BLOSSOM VALLEY) ist sein Langfilmdebüt.

Filmografie (Auswahl)
NINE MONTHS WAR (in Produktion) | 2018 VIRÁGVÖLGY | 2009 FOSZFOR (Kurzfilm)

MATAR A JESÚS | KILLING JESUS

MATAR A JESÚS | KILLING JESUS

CO/AR 2017. R: Laura Mora. 99 Min. Spielfilm
span. OmeU. Freigegeben ab 12. Empfohlen ab 16

Medellín in Kolumbien: Paula alias Lita studiert Fotografie an derselben Universität, an der ihr Vater als Professor lehrt. Eines Tages wird er durch ein Attentat aus ihrem Leben gerissen. Trauer, Schock, Verzweiflung und Wut mischen sich mit der Erkenntnis, dass die Polizei nicht helfen wird. Paula wirft sich ins Vergessen, trinkt und feiert in den Clubs der Stadt. Dann steht er vor ihr: Jesús, der Mörder ihres Vaters. KILLING JESUS ist ein aufwühlendes Werk über die komplexen Fragen, die sich angesichts existentieller Gewalterfahrung stellen. Die eigenen Narben sind manchmal auch die der Anderen. (AB)

Toronto IFF 2017, San Sebastián IFF 2017: Gewinner »Youth Award« & »Signis Award«, Cairo IFF 2017: Gewinner »FIPRESCI-Preis« & »Silberne Pyramide«

Themen: Familie, Schuld, Kriminalität, Urbanität, Gesellschaft
Unterrichtsfächer: Spanisch, Erdkunde, Politik und Wirtschaft, Geschichte

FR, 21.9. | 18:30 Uhr | Kino des Deutschen Filmmuseums 

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REGIE


Laura Mora (*1981 in Medellín) feierte während ihres Filmstudiums in Melbourne erste Erfolge mit WEST und BROTHERHOOD, bevor sie 2012 nach Kolumbien zurückkehrte. Dort drehte sie neben Carlos Moreno für die preisgekrönte TV-Serie PABLO ESCOBAR. MATAR A JESÚS (KILLING JESUS) ist ihr Debüt.

Filmografie (Auswahl)
2017 MATAR A JESÚS | 2012 PABLO ESCOBAR: EL PATRÓN DEL MAL (TV-Serie) | 2012 SALOMÉ (Kurzfilm)