Kurzfilmprogramm für »Minis«
Kurzfilmprogramm für »Minis«
Auch in diesem Jahr stellen Kinder aus dem Schülerladen Grüne Soße ihr eigenes Programm zusammen. Dafür wählen sie Filme aus dem Filmkatalog von Cinemini Europe aus, einem europäischen Filmbildungsprojekt für Kinder von drei bis sechs Jahren.
Im Cinemini-Katalog gibt es viele verschiedene Filme: experimentelle, alte und animierte. Sie wurden nicht extra für Kinder gemacht, aber extra für sie ausgewählt. In einem Workshop entscheiden die jungen Teilnehmenden selbst, welche Filme sie mit dem Publikum teilen, welchen Titel sie dem Programm geben und welche begleitenden Aktiveinheiten im Kino stattfinden sollen.
Während der Festivalwoche moderiert Filmvermittlerin Paula Engelhardt das fertige »Minis«-Programm. Sie bringt – stellvertretend für die Gruppe – die Ideen der Kinder auf die Leinwand. Das Publikum kann sich auf ein Filmprogramm mit lustigen, spielerischen Aktionen freuen. Vielleicht wird zwischen den Filmen gemalt, getanzt oder ein großes Fadennetz zwischen den Kinosesseln gespannt – was genau passiert, bestimmen die Kinder!
Während des Programms ist es also ausdrücklich erlaubt, zu lachen, zu sprechen und sich im Saal zu bewegen. Wo gibt’s denn sowas, mag sich jetzt der ein oder die andere fragen. Genau hier! Alle – Kinder, Eltern, Großeltern – sind herzlich eingeladen, zu staunen, Spaß zu haben und sich von der Filmauswahl überraschen zu lassen.
In Kooperation mit Cinemini Europe:

Kinotickets für Einzelpersonen
SO, 27.9. | 12 Uhr | Kino des DFF (ausgebucht)
MI, 30.9. | 11 Uhr | Kino des DFF
»LUCAS für Familien« am 27.9.:
Familien erhalten freien Eintritt. Aufgrund der hohen Nachfrage empfehlen wir, Kinotickets vorab zu reservieren. Klicken Sie dazu auf den obenstehenden Spieltermin.
Grüne Soße Special: Fünf Handgemachte Filme
DE/EE/GB/RU/TW 1935–2017. R: div. Ohne Dialog. Freigegeben ab 0. Empfohlen ab 3.
A COLOUR BOX
GB 1935. R: Len Lye. 3 Min.
Bilder werden zu Noten, Sequenzen zu Melodien, Farben zu Stimmungen, die Bewegung eines grafischen Elements wird zur Veränderung der Tonhöhe, der Film wird zur visuellen Musik.

MOIA MAMA – SAMOLET
RU 2013. R: Yulia Aronova. 7 Min.
Verschiedene Menschen haben verschiedene Mütter und alle sind sie auf ihre eigene Art cool. Aber es ist praktisch unschlagbar, eine Mutter zu haben, die ein Flugzeug ist.

BIMO XINGLÜ
TW 2017. R: Annlin Chao. 4 Min.
Ein Stückchen Futter im Schnabel eines Vogels wird zu einem Menschen, der durch die Landschaften von vier bedeutenden Gemälden aus der Kunstgeschichte Chinas reist.

VIRTUOS VIRTUELL
DE 2013. R: Thomas Stellmach, Maja Oschmann. 8 Min.
Ein experimenteller Animationsfilm, der keine Geschichte im klassischen Sinne erzählt, sondern vielmehr eine Bewegung von schwarzer Tinte auf weißem Hintergrund inszeniert, die den dramatischen Bogen der Ouvertüre aufzugreifen scheint, die wir auf der Tonspur hören.

TRAMMIVASIKAS
EE 1983. R: Kaarel Kurismaa. 10 Min.
Als eine alte Straßenbahn plötzlich die Schienen verlässt und einem Hund nachjagt, der wiederum einer Katze hinterherläuft, gerät alles aus dem Gleichgewicht: Der Verkehr in der Bauklotzwelt gerät ins Chaos, Termine werden verpasst, beinahe kommt es zu Unfällen. Irgendjemand muss die Ordnung wiederherstellen!

